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Frankreich und Japan halten an Renault-Nissan-Allianz fest

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Abe (li.) und Macron im Pariser Elysee-Palast Bild: AFP

Frankreich und Japan halten ungeachtet aller juristischen Turbulenzen an der Allianz der Autobauer Renault und Nissan fest. Sie sei ein 'wichtiges Symbol der Industriekooperation' beider Länder, betonten der französische Präsident Emmanuel Macron und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe am Dienstag nach einem Treffen in Paris. Der frühere Nissan- und Renault-Chef Carlos Ghosn ist unter anderem wegen des Vorwurfs der Untreue im Visier der japanischen Justiz.

Frankreich und Japan halten ungeachtet aller juristischen Turbulenzen an der Allianz der Autobauer Renault und Nissan fest. Sie sei ein "wichtiges Symbol der Industriekooperation" beider Länder, betonten der französische Präsident Emmanuel Macron und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe am Dienstag nach einem Treffen in Paris. Der frühere Nissan- und Renault-Chef Carlos Ghosn ist unter anderem wegen des Vorwurfs der Untreue im Visier der japanischen Justiz.

Macron betonte, er respektiere "die Souveränität und Unabhängigkeit der Justiz in Japan". Allerdings sei Frankreich "sehr wachsam", was Ghosns Rechte als französischer Staatsbürger angehe, sagte der Staatschef. Für den 65-jährigen Ghosn gelte wie für alle anderen Angeklagten die Unschuldsvermutung.

Die Staatsanwaltschaft in Tokio hatte erst am Montag eine neue Anklage wegen schwerer Untreue gegen Ghosn erhoben. Dabei geht es um den Vorwurf der Veruntreuung von Nissan-Geldern. Der einstige Vorzeigemanager bestreitet alle Vorwürfe und sieht sich als Opfer einer Verschwörung. 

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