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Hamburger Gericht schränkt Volkswagens Sammeltaxi ein

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Elektrofahrzeug des Mobilitätsdienstleisters Moia Bild: AFP

Das Verwaltungsgericht Hamburg schränkt Volkswagens Sammeltaxi-Dienst Moia ein. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, darf Moia vorerst nur 200 statt der bisher erlaubten 1000 Fahrzeuge einsetzen. Die Richter gaben damit einem Eilantrag eines Hamburger Taxiunternehmens statt. Volkswagen hatte seinen Dienst erst Montag vor einer Woche gestartet. Die Idee ist, dass ein Auto mehrere Fahrgäste mit ähnlichen Routen gleichzeitig befördert und so billiger als ein Taxi ist.

Das Verwaltungsgericht Hamburg schränkt Volkswagens Sammeltaxi-Dienst Moia ein. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, darf Moia vorerst nur 200 statt der bisher erlaubten 500 Fahrzeuge einsetzen. Die Richter gaben damit dem Eilantrag eines Hamburger Taxiunternehmens statt. Volkswagen hatte seinen Dienst erst Montag vor einer Woche gestartet. Die Idee ist, dass ein Auto mehrere Fahrgäste mit ähnlichen Routen gleichzeitig befördert und so billiger als ein Taxi ist.

Die Hamburger Richter wogen bei ihrer Entscheidung die Interessen der Taxifahrer und des neuen Dienstes ab. So könnten es die Taxiunternehmen bei gut 3000 Taxen in Hamburg bis zu einem Urteil im regulären Gerichtsverfahren verkraften, dass Moia ihnen mit 200 Autos Konkurrenz macht. Umgekehrt sei es für Moia zumutbar, im Testbetrieb die Ausweitung seiner Flotte bis zum endgültigen Urteil zu verzögern. Der Test läuft bis Ende 2022 und soll bis zu 1000 Fahrzeuge umfassen.

Volkswagen ist nicht der einzige Konzern, der den Taxis in Hamburg Konkurrenz macht. Ioki, eine Tochter der Deutschen Bahn, hat sich mit dem Hamburger Verkehrsverbund zusammengetan, um Passagiere in Fahrgemeinschaften von der Bahnhaltestelle nach Hause zu befördern. Die Ioki-Flotte besteht bislang aber nur aus 20 Elektroautos.

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