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Heidenheim-Coach kritisiert kurze Trainer-Amtszeiten

  • dts
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  • 21. Mai 2019, 08:34 Uhr
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Heidenheim - Der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball, Heidenheims Frank Schmidt, kann die immer kürzer werdenden Amtszeiten seiner Kollegen in der 1. und 2. Bundesliga nicht nachvollziehen. "Etwas überspitzt formuliert konnte man in der vergangenen Saison tatsächlich manchmal den Eindruck gewinnen, dass der Trainer beim einen oder anderen Verein vielleicht gar nicht gebraucht wird", sagte der 45-Jährige der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe).

Schmidt arbeitet seit elf Jahren und acht Monaten beim 1. FC Heidenheim. Dafür, dass andere Trainer nur noch selten die Möglichkeit für langfristiges Arbeiten bekommen, macht er klare Gründe aus. "Es herrscht oftmals einfach sehr viel Nervosität und Hektik in diesem Geschäft. Sobald die Ergebnisse nicht stimmen, aus welchen Gründen auch immer, wird häufig fast schon reflexartig der Trainer als schwächstes Glied ausgetauscht. Dabei ist der Trainer weder im Erfolgsfall alleine dafür verantwortlich, noch im Misserfolgsfall", sagte er.


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