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Kaffee - die ermunternde Droge der Betriebsamkeit

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@ Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Kaffee - kaum ein Getränk ist so sehr in der Wirtschaftskultur verankert. Auch der vielbeschäftigte Unternehmer, der sich oft keine Mittagspause gönnt, braucht zumindest eine perfekte Tasse Kaffee, um sich erfolgreich durch den Tag zu helfen. Aber warum ist das so? Und wie genießt man diesen Kaffeemoment für die optimale Wirkung?

Kaffee: Das Lebenselixier.

Nicht umsonst hat das Wort "Kaffeepause" Einzug in die meisten Arbeitsverträge gefunden. Der Seelentröster, der Muntermacher, das Getränk der Könige. Von den zahlreichen positiven Eigenschaften, die dem Kaffee zugedichtet werden, ist die eindrücklichste: Kaffee macht wach. Eine durchschnittliche Tasse Filterkaffee enthält etwa 100mg Koffein. Koffein gilt als psychoaktive Substanz mit stimulierender Wirkung - also die perfekte legale Droge für den Alltag.

Wie kann die Wirkung von Kaffee positiv für Unternehmer sein?

Zunächst macht Kaffee ruhig. Der Wirkstoff reguliert die Atmung - das bedeutet: Wenn der Chef emotional überkocht, sollte man ihm schnell eine Tasse Kaffee kochen. Erst danach blockiert das Koffein Rezeptoren im Gehirn, wodurch indirekt vermehrt der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird - und dadurch wird der Mensch munterer und aufnahmefähiger. Unternehmer, die häufig nachts über ihren Ideen brüten, können durch eine dosierte Aufnahme von Kaffee nicht nur länger wach bleiben, sondern in dieser Zeit auch produktiver sein. Darüber hinaus wirkt Kaffee neuen Studien zufolge eher auf die linke Gehirnhälfte, was strukturiertes und analytisches Denken unterstützt - eine wichtige Eigenschaft für Unternehmer!

Die Tasse Kaffee als Übersprunghandlung

Neben all den positiven Eigenschaften von Kaffee auf die Gesundheit gibt es einen wesentlichen Aspekt für die Unternehmer-Psyche: der Kaffeemoment als geklaute Zeit vom Tag. Falls wichtige Entscheidungen anstehen, vor Kunden- oder Mandantenterminen, nichts ist so sehr gesellschaftlich anerkannt wie die Kaffeepause, in der sich der Entscheidungsträger noch einmal kurz zurückziehen kann. Am besten stellt sich der Unternehmer zu diesem Zweck einen 1-Tassen Kaffeeautomat ins Büro. So sind 5-10 Minuten Ruhe garantiert, ohne dass ein Mitarbeiter einen auf dem Weg zur Küche anspricht. Eine Tasse, kein großer Abwasch, keine Arbeit. Keine Zeitverschwendung. Kurz die Beine hochlegen, das Aroma genießen, durchatmen - und dann mit neuer Kraft ans Werk gehen.

Die Geselligkeit von Kaffee

Natürlich ist die gemeinsame Tasse Kaffee im Kunden- oder Mitarbeitergespräch ein Akt der Geselligkeit und Bindung. Doch manchmal muss ein Unternehmer mit sich und seinen Gedanken allein sein, um neue Inspirationen finden. Da Unternehmertum jedoch auch einsam machen kann, fühlt sich die heiße Tasse Kaffee in den Händen wie eine vertraute, verständnisvolle Gesellschaft an, die einem zur Hand geht. Und der kleine Automat im Büro ist nicht selten das letzte Relikt der Singlezeit erfolgreicher Unternehmer.

Die versteckte Gefahr im Kaffee

Wie jedes Genussmittel ist auch Koffein nicht unbegrenzt positiv: Zuviel davon kann gesundheitliche Schäden hervorrufen. Die versteckte Gefahr lauert jedoch in einer erst wenig erforschten Wirkung von Kaffee: Menschen, die Kaffee getrunken haben, nehmen einer Studie zufolge Aussagen positiver auf, erinnern sich später eher an positive Worte. Es ist daher möglicherweise eine erfolgversprechende Praxis, schlechte Nachrichten zwischen zwei Tassen köstlichen Kaffees zu servieren.

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