Militär

800 Bundeswehr-Soldaten nach Einsatz im Ausland dienstunfähig

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Berlin - Die Auslandseinsätze der Bundeswehr haben für immer mehr deutsche Soldaten schwere gesundheitliche Folgen. Laut eines Berichts der "Bild" (Samstagausgabe) sind derzeit etwa 800 Bundeswehr-Angehörige infolge der Einsätze in Afghanistan, Mali und anderen Ländern dienstunfähig.

Sie befinden sich in sogenannter "Schutzzeit". Heißt: in medizinischer Behandlung oder einem Programm zur Wiedereingliederung ins Berufsleben. Rund 1.400 Soldaten seien nach solcher "Schutzzeit" inzwischen wieder in der Lage, einen Job auszuüben, so das Verteidigungsministerium. Im vergangenen Jahr kehrten 279 Soldaten mit einer psychischen Erkrankung aus Einsätzen zurück.

Seit 2015 seien 28 Soldaten aufgrund einer solchen Erkrankung frühzeitig in Ruhestand versetzt worden.

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