Politik

Erstmals direkte Verhandlungen zwischen Venezuelas Regierung und Opposition

  • AFP
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  • 26. Mai 2019, 06:59 Uhr
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Vertreter von Guaidó (l.) und Maduro treffen sich zu direkten Gesprächen Bild: AFP

Zum ersten Mal seit Beginn des Machtkampfs zwischen Staatschef Nicolás Maduro und Oppositionsführer Juan Guaidó in Venezuela treffen sich in der kommenden Woche Vertreter beider Lager zu direkten Verhandlungen. Das kündigte Guaidó am Samstag an.

Zum ersten Mal seit Beginn des Machtkampfs zwischen Staatschef Nicolás Maduro und Oppositionsführer Juan Guaidó in Venezuela treffen sich in der kommenden Woche Vertreter beider Lager zu direkten Verhandlungen. Guaidó kündigte am Samstag an, er werde Abgesandte nach Oslo zu den von Norwegen vermittelten Gesprächen schicken. Diese "werden sowohl mit der norwegischen Regierung, als auch mit Vertretern des Regimes sprechen", erklärte der selbsternannte Übergangspräsident. 

Die Delegation der Opposition werde von dem stellvertretenden Parlamentspräsidenten Stalin González und dem Ex-Abgeordneten Gerardo Blyde angeführt, teilte Guaidó mit. Vergangene Woche waren beide Seiten nach Oslo gereist, ohne einander zu treffen. 

In Venezuela tobt seit Monaten ein Machtkampf zwischen Maduro und dem Guaidó. Der Oppositionsführer wird von mehr als 50 Staaten, darunter den USA und Deutschland, als Übergangspräsident anerkannt. Maduro kann bislang auf die Unterstützung großer Teile der Armee sowie Kubas und Russlands zählen.

Guaidó hat sich bisher zurückhaltend gegenüber direkten Gesprächen mit Maduros Regierung gezeigt, da dieses Vorgehen bei der Oppositionsbasis wenig Unterstützer findet. Bei einer Veranstaltung in der Stadt Carora im Nordwesten Venezuelas hatte der selbsternannte Interimspräsident am Samstag seinen Anhängern noch versprochen: "Nie wieder wird man uns mit einem falschen Dialog täuschen."

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