Politik

Wahl einer neuen Bürgerschaft in Bremen begonnen

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  • 26. Mai 2019, 08:02 Uhr
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Die Bremer Stadtmusikanten Bild: AFP

In Bremen hat die Wahl einer neuen Bürgerschaft begonnen. Parallel zur Europawahl sind dabei rund 482.000 Bremer zur Stimmabgabe aufgerufen, die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Wahl könnte für die SPD einschneidende Folgen haben.

In Bremen hat am Sonntag die Wahl einer neuen Bürgerschaft begonnen. Parallel zur Europawahl sind dabei rund 482.000 Bremer zur Stimmabgabe aufgerufen, die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Wahl könnte insbesondere für die SPD einschneidende Folgen haben. Der in Bremen schon seit 73 Jahren regierenden Partei drohen Umfragen zufolge eine schwere Schlappe und der Machtverlust.

Die Bremer CDU mit Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder kam zuletzt auf 26 bis 28 Prozent und lag damit teils deutlich vor der SPD um Bürgermeister Carsten Sieling, die 23 bis 24,5 Prozent erreichte. Damit würden die Sozialdemokraten ihr historisch schlechtes Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015 von 32,8 Prozent deutlich unterbieten.

Die Grünen kamen in den Umfragen stabil auf 18 Prozent, die Linke lag bei elf bis zwölf Prozent. Die FDP erreichte fünf bis sechs Prozent, die AfD bewegte sich zwischen sechs und sieben Prozent.

Sollte der Wahlausgang den jüngsten Umfragen entsprechen, wäre eine Fortsetzung der seit 2015 regierenden Koalition aus SPD und Grünen unmöglich. Rechnerisch möglich wären Dreierbündnisse unter Führung von CDU oder SPD sowie eine große Koalition dieser beiden Parteien. Die SPD schloss Bündnisse mit CDU und FDP allerdings bereits aus.

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