Gesundheit

Gute Noten für Apotheken

  • Ralf Loweg/mp
  • In GESUNDHEIT
  • 7. Juni 2019, 11:47 Uhr
img
mp Groß-Gerau - Egal, ob Kopfschmerzen, Schnupfen oder Entzündung: In der Apotheke gibt es schnelle Hilfe. Moakets / pixabay.com

Kleine Kinder sind empfindlich. Schnell ziehen sich die Kleinen beim Herumtollen eine Verletzung zu. Auch Erkältungen und Fieber bei den Kindern schrecken Eltern immer wieder auf. Dann ist der Gang zur nächsten Apotheke so gut wie unausweichlich. Doch wie gut sind diese medizinischen Anlaufstellen?


Kleine Kinder sind empfindlich. Schnell ziehen sich die Kleinen beim Herumtollen eine Verletzung zu. Auch Erkältungen und Fieber bei den Kindern schrecken Eltern immer wieder auf. Dann ist der Gang zur nächsten Apotheke so gut wie unausweichlich. Doch wie gut sind diese medizinischen Anlaufstellen?

Eltern sind mit ihrer Apotheke vor Ort sehr zufrieden - sowohl in den Städten als auch in ländlichen Regionen. 49 Prozent der Eltern geben ihrer Apotheke die Schulnote "sehr gut", weitere 42 Prozent ein "gut". Im Schnitt erreichen die Apotheken damit die Schulnote 1,6.

"Wir freuen uns über die Anerkennung", sagt Mathias Arnold, Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Die Apotheken wurden von Eltern 2019 mit der Schulnote 1,6 leicht besser bewertet als noch 2009 (Schulnote 1,8). Die allgemeine Gesundheitsversorgung für Kinder erreichte 2019 die Schulnote 1,9. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Forsa-Umfrage unter 1.000 Eltern im Auftrag der ABDA anlässlich des "Tags der Apotheke" am 7. Juni 2019.

60 Prozent der Eltern geben an, ihrem Kind in den vergangenen vier Wochen Arzneimittel gegeben zu haben. Arnold: "Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Deshalb sollten Eltern für die richtige und altersgerechte Medikation bei der Auswahl des Arzneistoffs und der Darreichungsform den Expertenrat des Apothekers nutzen."

Laut einer Auswertung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts e.V. (DAPI) verordneten Ärzte für Kinder bis zwölf Jahren im Jahr 2018 rund 48 Millionen Packungen Fertigarzneimittel zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung. Für Jugendliche wurden zusätzlich elf Millionen Packungen verordnet. Zum Vergleich: Erwachsene erhielten 574 Millionen Packungen.

Kinder brauchen häufig Rezepturarzneimittel, da es nicht immer passende industriell hergestellte Medikamente gibt. Für 31 Prozent der Kinder wurden in einer Apotheke Rezepturarzneimittel hergestellt. Spitzenreiter waren dabei halbfeste Arzneimittel wie Cremes oder Salben.

STARTSEITE