Sachsen

Bei Oberbürgermeisterwahl in Görlitz zeichnet sich Sieg der CDU ab

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  • In POLITIK
  • 16. Juni 2019, 19:08 Uhr
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Görlitzer CDU-Kandidat Octavian Ursu Bild: AFP

Bei der Oberbürgermeisterwahl im ostsächsischen Görlitz zeichnet sich ein Sieg des CDU-Kandidaten ab. Kurz vor Ende der Auszählung der insgesamt 75 Wahlbüros lag der CDU-Bewerber Ursu mit rund 54 Prozent deutlich vor seinem AfD-Kontrahenten Wippel.

Bei der Oberbürgermeisterwahl im ostsächsischen Görlitz zeichnet sich ein Sieg des CDU-Kandidaten ab. Kurz vor Ende der Auszählung der insgesamt 75 Wahlbüros lag der CDU-Bewerber Octavian Ursu am Sonntagabend mit rund 54 Prozent deutlich vor seinem AfD-Kontrahenten Sebastian Wippel, wie eine Sprecherin der Stadtverwaltung sagte.

Wippel hatte im ersten Wahlgang vor drei Wochen mit 36,4 Prozent die meisten Stimmen geholt, Ursu kam auf 30,3 Prozent. Da kein Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhielt, wurde ein weiterer Wahlgang notwendig. Die beiden Kandidatinnen von Grünen und Linken verzichteten auf die zweite Runde. Dem Sieger reicht diesmal die einfache Mehrheit.

Wippel wäre bei einem Wahlsieg der erste AfD-Oberbürgermeister einer deutschen Stadt, weshalb die Abstimmung bundesweit mit großem Interesse verfolgt wurde.

Die Oberbürgermeisterwahl in Görlitz wurde auch als Stimmungstest für die Landtagswahl in Sachsen am 1. September gewertet. Jüngsten Umfragen zufolge könnte die AfD bei der Landtagswahl stärkste Kraft im Freistaat werden. Die derzeitige Landesregierung von CDU und SPD hat in Umfragen keine Mehrheit mehr.

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