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Infineon nimmt mit Kapitalerhöhung 1,5 Milliarden Euro ein

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Zentrale von Infineon in Neubiberg Bild: AFP

Der bayerische Chipkonzern Infineon hat rund 1,5 Milliarden Euro frisches Kapital eingesammelt. Mit dem Geld will Infineon einen Teil der neun Milliarden Euro schweren Übernahme des US-Konkurrenten Cypress finanzieren.

Der Chipkonzern Infineon hat rund 1,5 Milliarden Euro frisches Kapital eingesammelt. Wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte, wurden im Zuge einer Kapitalerhöhung neue Aktien an institutionelle Investoren verkauft. Mit dem Geld will Infineon einen Teil der neun Milliarden Euro schweren Übernahme des US-Konkurrenten Cypress finanzieren.

Je Aktie erzielte Infineon einen Preis von 13,70 Euro. Der Börsenkurs notierte am Dienstagmorgen bei 13,60 Euro und hat damit seit der Ankündigung der Übernahme Anfang des Monats rund 15 Prozent an Wert verloren.

Durch den Cypress-Kauf will der bayerische Halbleiter-Hersteller im Auto- und Industriegeschäft wachsen sowie sich beim Zukunftsthema Internet der Dinge stärker aufstellen. Infineon, das bis 1999 Teil von Siemens war, bleibt im weltweiten Vergleich beim Umsatz deutlich hinter der Konkurrenz wie Intel, Micron, Qualcomm, Broadcom oder Samsung zurück.

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