Ernährung

Heiße Luft im Speiseeis

  • Ralf Loweg/wid
  • In UNTERNEHMEN
  • 18. Juni 2019, 10:39 Uhr
img
wid Groß-Gerau - Schaumschläger: Oft erweist sich der Eisgenuss als Mogelpackung. RoyBuri / pixabay.com

n der brütenden Sommerhitze geht doch nichts über ein erfrischendes Eis. Doch dieser Genuss hat auch seine Schattenseiten. Denn viele industrielle Eishersteller fügen ihrem Produkt künstlich eine große Menge Luft hinzu und sparen so an hochwertigen Zutaten.


In der brütenden Sommerhitze geht doch nichts über ein erfrischendes Eis. Doch dieser Genuss hat auch seine Schattenseiten. Denn viele industrielle Eishersteller fügen ihrem Produkt künstlich eine große Menge Luft hinzu und sparen so an hochwertigen Zutaten.

Verbrauchern ist diese Praxis oft nicht bewusst. Die Hinzugabe von Luft macht Speiseeis besonders cremig - aber vor allem auch günstig in der Herstellung. Wieviel Luft das Eisprodukt enthält, wirkt sich nämlich auf den Grundpreis aus, der hierzulande bei Speiseeis in Volumen angegeben wird. Die Konsequenz: Stark aufgeblasene Eisprodukte wirken im Vergleich zu hochwertigem Speiseeis mit geringem Lufteinschlag besonders preisgünstig.

"Für Verbraucher ist es kaum nachvollziehbar, wieviel Luft das Speiseeisprodukt ihrer Wahl tatsächlich enthält", sagt Kathrin Schreiber, Sprecherin der Allianz für Qualitätsspeiseeis. "Nur eine Grundpreiskennzeichnung nach Gewicht bietet eine sinnvolle Orientierungshilfe beim Preis-Leistungsvergleich von Speiseeis. Wir setzen uns deshalb für eine Änderung der Kennzeichnungspraxis ein."

STARTSEITE