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Zahl der Baugenehmigungen leicht gesunken

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Baustelle für Sozialwohnungen in Hamburg Bild: AFP

Die Zahl der Baugenehmigungen ist im ersten Quartal leicht gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, genehmigten die Bauämter von Januar bis April insgesamt 105.800 neue Wohnungen. Das waren 1,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist im ersten Quartal leicht gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, genehmigten die Bauämter von Januar bis April insgesamt 105.800 neue Wohnungen. Das waren 1,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis April rund 92.000 Wohnungen genehmigt. Dies waren 1300 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Gestiegen ist ausschließlich die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser sank hingegen.

"Die Baupolitik in Deutschland ist größtenteils eingeschlafen", erklärte der Präsident des Spitzenverbands der Immobilienwirtschaft ZIA, Andreas Mattner. "Offenbar schreckt Regulierung ab". Er prophezeite: "Mietpreisdeckel und Modernisierungsstopp werden noch weitere Tribute fordern." Er forderte niedrigere Steuern auf den Grunderwerb, eine höhere steuerliche Abschreibung von Bauprojekten sowie mehr Digitalisierung in den Bauämtern. Außerdem solle der Staat das Wohngeld erhöhen.

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