Gesellschaft

GfK: Verbraucherstimmung im Juni uneinheitlich

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Junge Mädchen auf einer Rolltreppedts

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Nürnberg - Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat im Juni ein sehr uneinheitliches Bild gezeigt. Das geht aus der GfK-Konsumklimastudie für den sechsten Monat des Jahres hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Für Juli wird für das Konsumklima ein Wert von 9,8 Punkten und damit 0,3 Punkte weniger als im Juni prognostiziert, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK mit. Die Talfahrt der Konjunkturerwartung, die bereits Anfang 2018 begann, wurde zumindest für den Moment Juni gestoppt. Der Indikator gewinnt 0,7 Zähler und weist nun 2,4 Punkte auf. Die Konjunkturstimmung hat in den letzten zwölf Monaten 17 Punkte verloren.

Die Einkommenserwartung bricht ein. Der entsprechende Indikator verliert 12,2 Punkte und fällt damit auf 45,5 Zähler. Im Vorjahresvergleich ist derzeit ein Minus von knapp 12 Zählern zu verzeichnen. Im Gegensatz zu den Einkommensaussichten kann die Anschaffungsneigung im Juni Zugewinne verzeichnen.

Der Indikator gewinnt 3,2 Zähler und steigt auf 53,7 Punkte. Damit macht er die Verluste aus dem Vormonat in Höhe von 2,6 Punkte mehr als wett. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 1,4 Punkten. Die Ergebnisse der Stimmungsbefragung stammen aus monatlich durchgeführten Online-Interviews bei etwa 2.000 Personen, die "repräsentativ" für die Bevölkerung in Deutschland stehen sollen.

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