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"ginlo" macht WhatsApp Konkurrenz

  • Lars Wallerang/cid
  • In TECHNOLOGIE
  • 26. Juni 2019, 13:52 Uhr
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cid Groß-Gerau - Der deutsche Messanger-Dienst ginlo will die Privatsphäre von Nutzern stärker respektieren als der US-amerikanische Anbieter WhatsApp. Brabbler

Ehrgeiziges Ziel: Die deutsche WhatsApp-Alternative namens ginlo will Nutzern ihre Privatsphäre zurückgeben. Das Gegenmodell zum amerikanischen Dienstleister soll frei von Tracking, Profiling und Werbung sein.


Ehrgeiziges Ziel: Die deutsche WhatsApp-Alternative namens ginlo will Nutzern ihre Privatsphäre zurückgeben. Das Gegenmodell zum amerikanischen Dienstleister soll frei von Tracking, Profiling und Werbung sein. "Grenzenlos kommunizieren ohne Nebenwirkungen" - mit diesem Versprechen launcht Anbieter "Brabbler" den neuen Messenger.

Damit positioniert sich das Münchner Unternehmen gezielt als Alternative zu US-amerikanischen Konzernen wie Facebook, Microsoft oder Google, die ihre vordergründig kostenlosen Dienste durch umfassendes Tracking, Analysen, personenbezogene Werbeeinblendungen oder Weitergabe von privaten Daten finanzieren.

Zwar ist auch ginlo für Privatnutzer kostenfrei, Brabbler finanziert dieses Angebot aber durch die kostenpflichtige Business-Version des Messengers. Damit ist das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht gezwungen, Umsätze durch den Verkauf von Nutzerdaten oder Werbeeinblendungen zu generieren. Es würden keinerlei personenbezogene Daten erhoben, ausgewertet oder weitergegeben, versichert die Firma.

Die Nutzer können in Echtzeit Textnachrichten austauschen, sei es in Einzel- oder Gruppenchats, und unkompliziert Videos, Bilder, Sprachnachrichten und Dateien aller Art miteinander verschlüsselt teilen. Zahlreiche Spezialfeatures runden das Angebotsspektrum des Messengers ab. Dazu zählen etwa zeitversetzte und selbstzerstörende Nachrichten oder Content Channels, um Beiträge aus Lieblingszeitschriften und -blogs direkt in ginlo zu erhalten.

Kontakte lassen sich via QR-Code-Scan sicher verifizieren, unbekannte Kontaktanfragen können abgelehnt werden. Die ginlo ID ermöglicht es, zum Beispiel in großen Gruppen anonym zu kommunizieren, ohne die Mobilnummer weiter zu geben. Zahlreiche weitere Funktionen wie Video-Telefonie und VoIP sind bereits in der Testphase. Der Dienst steht ab sofort kostenfrei für iOS und Android zur Verfügung.

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