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Mittelstandspräsident weist IWF-Kritik zurück

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Berlin - Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat die Kritik des Internationalen Währungsfonds (IWF) am deutschen Mittelstand zurückgewiesen. Der IWF verkenne völlig die Bedeutung der Familienunternehmen für Deutschland, sagte Mittelstandspräsident Mario Ohoven am Montag.

"Die Millionen Mittelständler sichern Arbeitsplätze - auch und gerade in Krisenzeiten - und damit die soziale und politische Stabilität unseres Landes." Im Unterschied zu Konzernen reinvestierten die Mittelständler zudem Gewinne in das eigene Unternehmen, um so möglichst unabhängig von Bankkrediten zu bleiben, fügte Ohoven hinzu. Dies habe den Mittelstand in der letzten Weltwirtschaftskrise zu einem "Hort der Stabilität" in Europa gemacht. "Und im Unterschied zu börsennotierten Konzernen halten die mittelständischen Unternehmen auch in Krisenzeiten ihre Mitarbeiter", so der Mittelstandspräsident weiter.

Der IWF hatte deutschen Familienunternehmern zuletzt vorgeworfen, für Ungleichheit in Deutschland verantwortlich zu sein.

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