Gesundheit

Heavy Metal: Ohren zu und durch

  • Ralf Loweg/mp
  • In GESUNDHEIT
  • 19. Juli 2019, 11:34 Uhr
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mp Groß-Gerau - Wer möglichst lange unbeschwert Musik genießen will, sollte seine Ohren bei Konzerten schützen. Bundesinnung der Hörakustiker KdöR

Im Sommer sind überall in Deutschland große Musik-Festivals angesagt. Und das Schöne: Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, von der Volksmusik bis hin zu Heavy Metal. Was die meisten Musik-Freaks aber vergessen: Die Freiluft-Konzerte sind Stress für die Ohren.


Im Sommer sind überall in Deutschland große Musik-Festivals angesagt. Und das Schöne: Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, von der Volksmusik bis hin zu Heavy Metal. Was die meisten Musik-Freaks aber vergessen: Die Freiluft-Konzerte sind Stress für die Ohren.

Bei einem Konzert werden mitunter Lautstärkepegel von etwa 110 Dezibel oder mehr erreicht. Das entspricht der Lautstärke einer Motorsäge. Auch wenn die eigene Lieblingsmusik nicht als Lärm eingeordnet wird, ist die Belastung durch sie für die Ohren enorm. Das Gehör kann irreparabel geschädigt werden. Wer möglichst lange unbeschwert Musik genießen möchte, sollte seine Ohren bei Konzerten schützen.

Hörakustiker raten, sich nicht direkt vor Lautsprechern zu positionieren. Außerdem sollten Musik-Fans stets Gehörschutz mit zum Festival nehmen. Besonders komfortabel ist ein individueller, maßgefertigter Gehörschutz, der anatomisch optimal an die Ohren angepasst ist.

Nach einem Konzertbesuch hört man nicht selten ein Pfeifen, Klingeln oder Rauschen. Bestenfalls sind solche Ohrgeräusche Warnsignale und verschwinden nach kurzer Zeit. Dauern sie jedoch an, und begleiten sie Taubheitsgefühle, können sie erste Anzeichen für einen Hörsturz oder Tinnitus sein. Konzertgänger sollten darum ihr Gehör bei in der Regel kostenlosen Checks von Hörakustikern regelmäßig überprüfen lassen.

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