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Schwarzarbeit: Das denkt Deutschland

  • Ralf Loweg/wid
  • In UNTERNEHMEN
  • 22. Juli 2019, 15:40 Uhr
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wid Groß-Gerau - Rund 90 Prozent der deutschen Haushalte mit einer Reinigungskraft lassen ihre Wohnung schwarz putzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage. Peter774 / pixabay.com

Schwarzarbeit ist verboten. Das ist inzwischen hinreichend bekannt. Dennoch lassen etwa 90 Prozent der deutschen Haushalte mit einer Reinigungskraft ihre Wohnung schwarz putzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Aktuell.


Schwarzarbeit ist verboten. Das ist inzwischen hinreichend bekannt. Dennoch lassen etwa 90 Prozent der deutschen Haushalte mit einer Reinigungskraft ihre Wohnung schwarz putzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Aktuell.

Zwei Drittel der Bundesbürger (65 Prozent) haben Verständnis dafür, wenn eine Privatperson jemanden ohne Rechnung beschäftig, zum Beispiel Reinigungshilfen, Gärtner oder Handwerker. Dies gilt insbesondere für die unter 45-Jährigen (30- bis 44- Jährige: 72 Prozent; 14- bis 29-Jährige 74 Prozent) und für Befragte mit Kindern im Haushalt (71 Prozent).

58 Prozent der Deutschen geben an, dass sie in ihrem Verwandten- oder Freundeskreis Personen kennen, die schon einmal jemanden ohne Rechnung beschäftigt haben. Dies trifft auf die unter 30-Jährigen (68 Prozent) noch häufiger als auf die Älteren (45- bis 59-Jährige: 55 Prozent).

22 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben selbst schon einmal für Haushalt, Garten, Umbauarbeiten oder Kinderbetreuung schwarz Hilfe in Anspruch genommen. Überdurchschnittlich häufig geben dies die über 60-Jährigen (30 Prozent) und mit 29 Prozent Befragte mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen (3.000 Euro und mehr) an.

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