Statistik

Deutsche Wirtschaft bereitet Sorgen

  • Ralf Loweg/wid
  • In UNTERNEHMEN
  • 14. August 2019, 15:31 Uhr
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wid Groß-Gerau - Die zahlreichen internationalen Krisenherde haben das Wirtschaftswachstum in Deutschland gebremst. distel 2610 / pixabay.com

Die internationalen Handelskonflikte und das Brexit-Chaos sind auch nicht spurlos an der deutschen Wirtschaft vorübergegangen. So schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2019 um 0,1 Prozent zum Vorquartal.


Die internationalen Handelskonflikte und das Brexit-Chaos sind auch nicht spurlos an der deutschen Wirtschaft vorübergegangen. So schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2019 um 0,1 Prozent zum Vorquartal.

Das BIP war im ersten Quartal diesen Jahres noch um 0,4 Prozent gewachsen. Doch der Rückgang in den Monaten April bis Ende Juni war der zweite binnen kurzer Zeit: Schon im Herbst 2018 war die deutsche Wirtschaft um 0,1 Prozent geschrumpft.

Die außenwirtschaftliche Entwicklung habe das Wirtschaftswachstum gebremst, erklärte das Statistische Bundesamt. So seien die Exporte im Vergleich zum Vorquartal stärker zurückgegangen als die Importe.

Das Risiko einer Rezession in Deutschland sei damit weiter gestiegen, behauptet Sebastian Dullien vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung. "Dramatischer als der geringe Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal sind dabei allerdings noch die Aussichten auf die kommenden Monate." Vor allem die Auftragseingänge und die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe deuteten nicht auf eine schnelle Besserung hin, berichtet tagesschau.de.

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