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Commerzbank erwägt Filialschließungen

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Commerzbank in Frankfurt am Main Bild: AFP

Die Commerzbank erwägt Medienberichten zufolge die Schließung von mehr als 100 der aktuell rund 1000 Zweigstellen. Demnach soll dem Aufsichtsrat Ende September eine neue Strategie vorgestellt werden. Die Bank äußerte sich am Mittwoch nicht dazu.

Die Commerzbank stellt offenbar ihr Filialnetz auf den Prüfstand. Wie das "Handelsblatt" und das "Manager Magazin" übereinstimmend berichteten, erwägt die zweitgrößte deutsche Bank die Schließung von mehr als 100 der aktuell rund 1000 Zweigstellen. Der Schritt ist demnach Teil einer größeren Strategieüberprüfung, deren Ergebnisse dem Aufsichtsrat Ende September vorgestellt werden sollen. Die Commerzbank äußerte sich am Mittwoch zunächst nicht dazu.

Das "Handelsblatt" hatte am Dienstagabend unter Berufung auf Insider berichtet, eine Arbeitsgruppe innerhalb der Bank rechne unter anderem eine Reduktion auf 800 bis 900 Filialen durch. Das "Manager Magazin" berichtete am Mittwoch von "einem weiteren Szenario, bei dem unrentable Filialen geschlossen würden": Demnach würden womöglich auch nur 600 bis 650 Standorte bestehen bleiben.

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