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Umsatz mit Videospielen steigt leicht auf 4,7 Milliarden Euro

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Auf der Gamescom testen Besucher die neuen Spiele. Bild: AFP

Der Boom von Computer- und Videospielen in Deutschland hält an: Im vergangenen Jahr stieg der Gesamtumsatz der Branche auf gut 4,7 Milliarden Euro, wie wie aus einer Analyse der Unternehmensberatung PwC vom Mittwoch hervorgeht.

Der Boom von Computer- und Videospielen in Deutschland hält an: Im vergangenen Jahr stieg der Gesamtumsatz der  Branche auf gut 4,7 Milliarden Euro, wie aus einer Analyse der Unternehmensberatung PwC vom Mittwoch hervorgeht. Demnach wuchsen die Gesamterlöse im deutschen Games-Markt "zwar nicht mehr zweistellig", legten jedoch "um solide fünf Prozent" im Vergleich zum Vorjahr zu.

Für die kommenden Jahre rechnet PwC mit einem ähnlichen Wachstum. Das Unternehmen stellte die Zahlen anlässlich des Starts der Spielemesse Gamescom in Köln vor. Von Mittwoch bis Samstag werden dort voraussichtlich hunderttausende Besucher die Neuheiten der Branche ausprobieren. 1150 Aussteller aus über 50 Ländern werden erwartet.

"Die Videospielebranche zieht deutsche Verbraucher mit ihren innovativen und fantasievollen Spielen weiterhin in ihren Bann", erklärte PwC-Bereichsleiter Werner Ballhaus. Demnach gibt es rund 34 Millionen Spieler in Deutschland, deren Durchschnittsalter stetig auf nun 36 Jahre angestiegen ist.

Ein Thema auf der Messe ist die Digitalisierung der Branche. Die setzt beispielsweise auf das sogenannte Cloud Gaming, bei dem Nutzer Spieldaten auf externen Servern speichern und ihre Spiele so jederzeit auf verschiedenen Geräten spielen können. Die Technologie habe das Potenzial, "das Spieleerlebnis zu revolutionieren", so Ballhaus. Dafür sei eine schnelle Internetverbindung entscheidend, der Erfolg hänge "entscheidend vom 5G-Ausbau ab".

Die neue Mobilfunktechnik könne den Markt "ganz sicher weiter beflügeln", hatte zuvor auch der Digitalverband Bitkom mitgeteilt. Spielehersteller seien nun gefordert, ihren Kunden den Zugang zu einem Spiel auf mehreren Geräten zu erleichtern. Dafür sei es auch notwendig, "dass bei den Bezahlmodellen eine maximale Flexibilität gewährleistet wird".

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