Smartphones

Wenn der Akku schlappmacht

  • Ralf Loweg/cid
  • In TECHNOLOGIE
  • 10. September 2019, 12:04 Uhr
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cid Groß-Gerau - Smartphones sind im Dauereinsatz. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Akku den Geist aufgibt. Free-Photos / pixabay.com

Gerade in der Urlaubszeit werden Smartphones, iPads, Laptops oder E-Reader stark beansprucht. Da kommt es schon mal vor, dass sich der Akku gerade im entscheidenden Augenblick verabschiedet und das Gerät ausfällt - ohne rettende Steckdose in Sicht. Ärgerlich für den Nutzer.


Gerade in der Urlaubszeit werden Smartphones, iPads, Laptops oder E-Reader stark beansprucht. Da kommt es schon mal vor, dass sich der Akku gerade im entscheidenden Augenblick verabschiedet und das Gerät ausfällt - ohne rettende Steckdose in Sicht. Ärgerlich für den Nutzer. Damit das nicht passiert und die Akku-Leistung möglichst lange bestehen bleibt, verrät TÜV-Süd-Produktexperte Alexander Depre einige Tipps zum korrekten Laden und Entladen der digitalen Begleiter.

In fast allen mobilen Geräten werden heute moderne Lithium-Ionen-Akkus verbaut. Wird in diesen ein polymeres Elektrolyt statt eines flüssigen verbaut, heißen sie Lithium-Polymer-Akku. Diese Akkus haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte in puncto Effizienz und Leistung gemacht.

Andere Akku-Typen, wie beispielsweise die "Haushaltsakkus" NiMH, benötigen unter Umständen eine andere Pflege. Daher gibt es unterschiedliche Tipps zur richtigen Behandlung von Akkus im Internet und selbst unter Fachhändlern. Während manche glauben, dass es keinerlei Ladestrategie bedarf, da die Geräte dies selbst intelligent regeln können, schwören andere auf einige Regeln, die es für eine lange Akku-Lebensdauer zu beachten gilt.

Akkus sind sehr empfindliche Geräte. "Hohe Temperaturen schaden vor allem den flüssigen Elektrolyten in den Batterien und es kommt - manchmal auch ganz plötzlich - zu einem massiven Leistungsverlust", erklärt der TÜV-Süd-Experte. Daher gilt es, das Handy im Sommer vor Hitze zu schützen und möglichst im kühlen Schatten oder gar im Zimmer aufzubewahren.

Aber auch Kälte schadet dem Akku: Sie verringert dessen Ladefähigkeit. Akkus sollten schon bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius nah am Körper aufbewahrt werden - zumindest unter Batterielade-Gesichtspunkten. Auch schnelle Wechsel zwischen kalt und warm sind schlecht für den Akku und können unter Umständen die Kondensation im Gerät verursachen.

Da natürlich auch Nässe, selbst starke Regenfälle einen Kurzschluss im mobilen Gerät verursachen können, sollten Handys, Laptops & Co. zuverlässig davor geschützt werden, zum Beispiel durch wasserdichte Hüllen oder schlicht durch eine Plastiktüte.

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