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VZBV-Chef will schärferes EU-Wettbewerbsrecht für Digitalkonzerne

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Zwei Männer surfen im Internetdts

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Berlin - Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, hat sich dafür ausgesprochen, große Digitalkonzerne schärferen wettbewerbsrechtlichen Vorgaben zu unterwerfen. Das berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).

Er wertete demnach in diesem Zusammenhang die Empfehlungen einer Expertenkommission des Bundeswirtschaftsministeriums für ein "Wettbewerbsrecht 4.0" als "wichtiges Zeichen" für mehr Verbraucherschutz. "Nutzer müssen endlich in der Praxis mehr Verfügungsgewalt über ihre eigenen Daten bekommen und zum Beispiel ihre Daten bei einem Anbieterwechsel leichter mitnehmen können", sagte Müller der Zeitung. "Kleinere Anbieter bekämen durch Zugriff auf Nutzerdaten realistischere Chancen, gegen die Übermacht der Platzhirsche wie Google, Microsoft und Facebook zu bestehen." Müller verwies auf eine Untersuchung des Marktwächters "Digitale Welt".

Danach bekämen Nutzer bislang kaum Auskunft über gespeicherte Daten. Anbieter erschwerten zudem die kontrollierte Datenübertragung trotz anderer Vorgaben in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

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