Frankreich

Erste Entwarnung zu Bleibelastung nach Brand von Notre-Dame

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Bei dem Brand schmolzen tausende Tonnen hochgiftiges Blei Bild: AFP

Rund fünf Monate nach dem Brand der Pariser Kathedrale Notre Dame hat die Gesundheitsbehörde der Region eine erste Entwarnung gegeben: Die Messungen von Blei im Blut bei rund 750 Schulkindern aus dem Umfeld der Kathedrale würden keinen Grund zur Beunruhigung geben, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Demnach liegt der Anteil an Kindern mit Bleibelastung 'geringfügig unter dem nationalen Durchschnitt'.

Rund fünf Monate nach dem Brand der Pariser Kathedrale Notre Dame hat die Gesundheitsbehörde eine erste Entwarnung gegeben: Die Messungen von Blei im Blut bei rund 750 Schulkindern aus dem Umfeld der Kathedrale gäben keinen Grund zur Beunruhigung, teilte die regionale Behörde ARS am Mittwoch mit. Demnach liegt der Anteil an Kindern mit Bleibelastung sogar "geringfügig unter dem nationalen Durchschnitt".

Bei drei weiteren Kindern wurde der Behörde zufolge ein erhöhtes Bleivorkommen im Blut gemessen. Bereits im August waren drei Fälle bekannt geworden, in denen Kinder mehr als 50 Mikrogramm Blei pro Liter Blut und damit einen erhöhten Wert aufwiesen. In einem Fall konnte ein Zusammenhang zwischen der Bleibelastung und dem Brand der Kathedrale ausgeschlossen werden. 

Die Situation dürfe dennoch nicht relativiert werden, betonte der Generaldirektor der regionalen Gesundheitsbehörde, Aurélien Rousseau. "Jede Blutprobe mit einem Ergebnis über dem Schwellenwert ist eine Blutprobe zu viel", ergänzte er.

Bei dem Brand im vergangenen April waren das Dach und der Spitzturm der gotischen Kathedrale zerstört worden. Hunderte Tonnen hochgiftiges Blei, die dort verbaut worden waren, schmolzen in der Hitze. 

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