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Tierarzt für Baden-Baden: Tiere sind keine Online-Waren

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Tierarzt für Baden-Baden: Tiere sind keine Online-Waren

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BADEN-BADEN. Den Hund bei Ebay bestellen oder die Katze bei Amazon? Tierarzt Dr. Johannes v. Magnis vom Kleintierzentrum in Iffezheim warnt entschieden davor, Tiere spontan im Internet zu bestellen. Denn bei den Online Plattformen, die Tiere anbieten, sind seriöse von unseriösen Anbietern kaum zu unterscheiden. Rückfragen sind meist nicht möglich. Verkäufer bleiben in der Regel anonym. Sie können bei Gesetzesverstößen nicht verfolgt werden. "Tiere sind keine Online-Waren, sondern schützenswerte Lebewesen", betont Tierarzt Dr. Johannes v. Magnis. "Natürlich ist es vermeintlich einfach, ein Tier übers Internet zu bestellen. Doch solche Spontankäufe rächen sich oft, wenn nach dem Kauf Probleme auftreten."

Tierarzt aus der Region Baden-Baden sieht Gefahr in unüberlegten Spontankäufen

Wenn keine Beratung stattgefunden hat, entsteht leicht eine Überforderung der Halter. Der Online-Handel fördert so, dass Tiere im Tierheim abgegeben oder einfach ausgesetzt werden. Tierarzt Dr. Johannes v. Magnis unterstützt die Forderung des Deutschen Tierschutzbundes, den Handel mit lebenden Tieren im Internet zu verbieten. Denn die Gefahr dabei liegt nicht nur in unüberlegten und nicht sachkundigen Spontankäufen. Die Tiere können nicht in Augenschein genommen und auf ihre Gesundheit hin überprüft werden. Eine Beratung findet in der Regel nicht statt. Die Verkäufer und ihr Umgang mit dem Tier können nicht eingeschätzt werden.

Illegaler Welpenhandel im Internet: Tierarzt für die Region Baden-Baden informiert

Ein besonders verachtenswerter Fall von Internet Handel mit Tieren ist laut Tierarzt Dr. von Magnis der illegale Welpenhandel. Dabei werden Hundewelpen über Internetanzeigen zum Verkauf angeboten, obwohl diese Tiere überhaupt nicht gehandelt werden dürfen. Meist stecken dahinter unseriöse Anbieter aus Osteuropa, die auf Anhieb nicht gleich als problematisch zu erkennen sind. Oft werden die Welpen viel zu jung verkauft und viel zu früh von ihrer Mutter getrennt. Nicht selten sind die Tiere krank, wenn sie zum Verkauf angeboten werden. Einreisebestimmungen für Hundewelpen werden umgangen. So müssen Welpen aus einem EU Mitgliedsstaat eine gültige Tollwutimpfung und einen EU Heimtierausweis mit Mikrochip Kennzeichnung vorweisen. Erst in einem Alter von 15 Wochen darf ein Tier frühestens nach Deutschland importiert werden. Hundewelpen, die in einem jüngeren Alter im Internet angeboten und nach Deutschland eingeführt werden, werden deshalb illegal gehandelt. Die Tiere leiden darunter. Und es bedeutet für sie Stress.

Pressekontakt
Kleintierzentrum Iffezheim
Dr. Susanne Wisniewski
An der Rennbahn 16a
76473 Iffezheim
+49 (0)7229 185980
presse@kt-iffezheim.de
https://kt-iffezheim.de



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