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Mit Knochendichtemessung Therapielücke schließen

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Mit Knochendichtemessung Therapielücke schließen

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Das Wichtigste in Kürze:

- Nach einer Schätzung der International Osteoporosis Foundation (IOF) sind in Deutschland etwa 4, 2 Mio. Frauen und 1,1 Mio. Männer an Osteoporose erkrankt.

- Eine bessere Versorgung der Patienten mit Knochendichtemessungen kann nach Einschätzung von Monika Wüster, Geschäftsführerin des Medizintechnikunternehmens Medi-Manage Innovation in Mainz, zu einer frühzeitigen Therapie beitragen.

Den Zahlen der IOF zufolge leiden wohl mehr als fünf Mio. Menschen in Deutschland an Osteoporose. Mehr als jeder zweite, der bereits Frakturen erlitten hat, bleibt jedoch unbehandelt. Die Schätzungen der IOF werden durch eine Kohorten-Studie[1] mit den Daten von AOK plus Versicherten gestützt. Eingeschlossen wurden 3, 2 Mio. Versicherte, davon 177.802 mit Osteoporose.

Knochendichtemessung in der Früherkennung nutzen

Monika Wüster: "Die Knochendichtemessung, die auch als Osteodensitometrie bezeichnet wird, gilt heute als etabliertes Verfahren zur Früherkennung von Osteoporose. Die frühe Diagnose ist beim krankhaften Verlust von Knochendichte und -masse entscheidend, um den Verlauf der Krankheit zu stoppen und Frakturen vorzubeugen." Die Studiendaten legen nahe, dass allein im Jahr 2016 mehr als eine halbe Millionen Personen in Deutschland neu an Osteoporose erkrankt waren. 451.759 Frauen über 50 waren davon betroffen sowie 136.425 Männer über 60 Jahre. Diagnostiziert war die Osteoporose bei insgesamt 3 Mio. Frauen und 0,63 Mio. Männern. Dabei gehen die Autoren der Studie von einer sehr hohen Dunkelziffer aus. Als problematisch kennzeichnen sie die Tatsache, dass die diagnostizierten Patienten einen hohen Anteil von schwerer Osteoporose und ein stark erhöhtes Frakturrisiko bzw. Frakturen aufweisen. Dabei komme der Früherkennung eine entscheidende Bedeutung zu, um Leitlinien-gerecht behandeln zu können.

Potential für die Früherkennung von Osteoporose durch Knochendichtemessung

"Durch eine Knochendichtemessung ergeben sich frühzeitig Hinweise auf das individuelle Frakturrisiko. Mit diesem Verfahren sind große Chancen verbunden. Durch den Einsatz von Knochendichtemessung im Rahmen einer breiteren Präventionsstrategie lässt sich die hohe Dunkelziffer an Patienten, deren Osteoporose noch nicht diagnostiziert wurde, verringern. Zugleich ergeben sich frühzeitige Behandlungsoptionen", zeigt sich Monika Wüster überzeugt.

[1] Osteologie 2019; 28(01): 74-75

Pressekontakt
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Monika Wüster
Göttelmannstraße 48
55131 Mainz
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