Technologie

Digitalisierte Fertigung in der Automobil-Industrie

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@ geralt (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Das Thema Digitalisierung ist heutzutage in aller Munde und macht natürlich auch vor der Automobilindustrie nicht Halt. Die Zukunft der Fertigung in der Autobranche betrifft dabei vor allem die Art der Produktion.

Noch vor wenigen Jahren wurden Neufahrzeuge in den Werken oft noch manuell montiert, was größtenteils an der Komplexität der Prozesse lag. Tatsächlich erscheint dies heute kontrovers, da die Automobilindustrie ein absoluter Pionier hinsichtlich der Digitalisierung ist. Inzwischen haben sich viele Prozesse automatisiert und die neue, digitale Fertigungsweise gewährleistet eine schnellere, effizientere und deutlich fehlerfreiere Produktion von Fahrzeugen.

Bereits jetzt setzen zahlreiche Autohersteller darauf, einen sogenannten digitalen Zwilling zu entwickeln. Hierbei kann man die Firma im Originalmaßstab in 3D drucken lassen und bringt somit den Vorteil mit sich, dass neue Prozesse sich erst einmal digital ausprobieren lassen - ehe die tatsächliche Implementierung erfolgt. Auf diese Weise lassen sich Umstrukturierungen, der Austausch eines Modells oder auch Innovationen in der Fertigung zunächst digital analysieren. Etwaige Komplikationen lassen sich auf diese Weise bereits vorab ausfiltern und beheben - dies kann in der Praxis nicht nur Produktionsausfälle, sondern auch eine Menge Kapital sparen.

Welche Vorteile die Digitalisierung für die Automobilbranche bietet

Die Bedeutung der digitalen Vernetzung von Fahrzeugen wird zunehmend größer. Bereits jetzt ist das Thema "Connected Cars" enorm wichtig - viele Kunden sind schon heute dazu bereit, ihre Fahrzeugmarke zu wechseln, wenn andere Hersteller bessere Connectivity-Angebote offerieren. Die Hersteller können somit damit rechnen, dass sich die Marktanteile deutlich verschieben werden und sollten frühzeitig entsprechend reagieren. Doch auch für Bestandskunden zeigt sich enormes Potenzial: Apps sowie In-App-Käufe spielen immer öfter auch für Fahrzeuge eine Rolle - hier zeigt sich eine neue Absatz- und Umsatzquelle für Hersteller, die sich derzeit aber noch in der Entwicklungsphase befindet.

Roboter-Systeme zur Unterstützung der Produktion

In den letzten Jahren haben Robotersysteme immer häufiger in Produktionshallen Einzug gehalten - und dies wird sich in nächster Zeit nicht ändern. Weil die Entwicklungen diesbezüglich immer weiter fortschreitet und Fehlerquellen durch Langzeitergebnisse nach und nach abnehmen werden, ist schon jetzt davon auszugehen, dass Roboter die präzisesten, schnellsten und saubersten Ergebnisse liefern.

Somit zeigt sich, dass sich die Autoherstellung im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung immer weiter verändern wird. Anwendungs- und Softwareentwicklung wird wichtiger werden und irgendwann einen fixen Bestandteil der Produktion werden. Schon heute stellt die Branche bereits fast genauso viele IT-Profis ein wie Maschinenbauer - und das mit steigender Tendenz.

Wie 3D Hubs die digitale Fertigung von Automobilprodukten unterstützt

Der im Jahr 2013 gegründete Marktführer 3D Hubs gewährleistet eine risikofreie und einfache On-Demand-Fertigung, die vom ersten Prototypen bis hin zum fertigen Endprodukt reicht. 3D Hubs ist eine Online-Fertigungsplattform, welche rund um die Uhr eine sofort zur Verfügung stehende Produktion ermöglicht - dies zu günstigen Preisen und kurzen Lieferzeiten.

Der Upload von Konstruktionen kann in kurzer Zeit vorgenommen werden, daraufhin erhalten Ingenieure unmittelbar ein Angebot und können ihre Teile direkt entweder 3D drucken lassen, CNC-fräsen, cnc-drehen oder auch spritzgießen lassen. Weiterhin ist die automatisierte Konstruktionsanalyse (Design for Manufacturing, DfM) dazu in der Lage, etwaige Komplikationen schon vor Produktionsbeginn zu erkennen und gestaltet damit die insgesamte Produktion um ein Vielfaches effizienter.

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