Panorama

Zuhause in Sicherheit: Einbruchsschutz und Sicherheitstechnik für den individuellen Bedarf.

  • Redaktion
  • In PANORAMA
  • 29. Oktober 2019
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@ geralt (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Der Mensch hat ein natürliches Bedürfnis nach Sicherheit. Wurde im näheren Umfeld bereits eingebrochen, sinkt das Sicherheitsempfinden und eine stetige Wachsamkeit und Sorge schleicht sich in den Alltag ein. Die Sorgen um die eigene, persönliche körperliche Unversehrtheit und das eigene Hab und Gut mindern die Lebensqualität erheblich.

Doch nicht jede Schutzmaßnahme ist für jeden Haushalt angemessen und notwendig. Damit die richtigen Techniken zum Einbruchschutz nachrüsten angewendet werden können, sollte man sich zunächst mit den verschiedenen Maßnahmen zum Einbruchschutz vertraut machen.

Mechanische Maßnahmen zum Einbruchsschutz

Fenster und Türen können noch so fest geschlossen sein - der Wind kommt vielleicht nicht hindurch, ein Einbrecher aber durchaus. Auch Fenster im fünften Stock eines Hochhauses sind einladend für Einbrecher, da oft junge Menschen mit Fassadenkletter-Fähigkeiten dem kriminellen Gewerbe nachgehen.

Zu den mechanischen Schutzmaßnahmen, die nachgerüstet werden können, gehören zum Beispiel Querriegelschlösser, Balkenschlösser oder Fenstersicherungen mit Pilzkopfverriegelungstechnik sorgen für eine erhöhte Sicherheit der eigenen vier Wände. Scharnierseitenanlagen werden an den Banden der Türen angebracht und verhindern so, dass eine Tür aus den Angeln gehoben werden kann. Verschiedene Sicherheitsschlösser mit zusätzlichem Aufbohrschutz machen aus Türen undurchdringliche Hindernisse für Menschen mit unlauteren Absichten.

Service und Überwachungsmaßnahmen

Wer kennt es nicht und hat es vielleicht auch schon mal erlebt. Man hat sich selbst ausgesperrt, nur weil man schnell dem Postboten ein Paket abnehmen wollte und in diesem Moment der Wind die Tür hinter einem zuschlägt. Oder man ist fest der Meinung den richtigen Schlüssel in der Tasche zu haben und muss später feststellen, es war doch der von der Arbeit.

Spätestens jetzt ist es gut, einen zuverlässigen und kostengünstigen Schlüsseldienst 24 mit Rund-um-die-Uhr-Service als Helfer in der Not zu haben. Dieser hilft dann schnell und unkompliziert bei der Türöffnung und fertigt bei Bedarf auch Ersatzschlüssel für seine Kunden schnell und kostengünstig an.

Viele Schlüsseldienste bieten häufig auch eine regelmäßige Streife und Gebäudesicherung an, was sich besonders in gefährdeten Wohngegenden lohnt, bei denen viele einzeln freistehende Objekte zu finden sind. Außerdem ist es möglich, eine Alarmanlage mit dem Schlüsseldienst zu verbinden - neben einem akustischen Signal im Objekt wird dann auch direkt der Sicherheits- oder Schlüsseldienst informiert und kann je nach Absprache reagieren.

Man darf aber nicht vergessen, dass eine Alarmanlage zwar den Einbruch meldet, ihn jedoch nicht verhindern kann. Die Verbindung mit einem Objektschutzdienst sorgt allerdings meistens für einen abschreckenden Effekt und ist im Einbruchsfall eine direkte Hilfe. Kameras oder andere aufzeichnende Geräte müssen natürlich den Datenschutzbestimmungen gemäß installiert werden und dürfen beispielsweise nicht den Gehweg vor dem Haus filmen.

In den Bereich der elektronischen Überwachungsmaßnahmen fallen auch Techniken zu Anwesenheitssimulation wie Zeitschaltuhren für verschiedene Deckenleuchten oder Fernseher, die den Tätern ein bewohntes Haus vortäuschen.

Integrative Maßnahmen zum Einbruchsschutz

Der beste Schutz ist der, den man nicht sieht. Es ist auch persönlich schöner, nicht optisch in einem Hochsicherheitstrakt zu wohnen, sondern subtile, aber effektive Maßnahmen zum Einbruchschutz in den Alltag zu integrieren. Die einfachste Möglichkeit, potenzielle Täter abzuschrecken, ist ein Hund. Es dabei nicht sofort eine Deutsche Dogge sein, ein Terrier reicht durchaus - und Gelegenheitsdiebe lassen sich bereits von einem bloßen Hundeschild abschrecken, selbst wenn es keinen Hund dazu gibt. 

Der bei Bedarf alarmierte Schlüsseldienst oder die Streife fahrende Objektsicherheit sind ebenfalls Schutzmaßnahmen, die die Bewohner eines Hauses nicht in ihrem Alltagsempfinden stören.

Wer einen Garten hat, sollte über die Anpflanzung von einbruchhemmendem Bewuchs nachdenken - also dichtes, am besten dorniges Gebüsch, welches die Hemmschwelle von Tätern erhöht. Auch Bewegungsmelder, die mit Lichtschein reagieren, sind ohne großen Aufwand zu installieren.

Nicht in jedem Haus und in jeder Wohnung ergeben alle Maßnahmen auf einmal einen Sinn. Es ist daher unbedingt ratsam, sich ausführlich beraten zu lassen, damit das individuelle Sicherheitskonzept weder zu umfangreich noch zu fahrlässig für die persönliche Lebenssituation ist.

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