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Junge Union bekräftigt vor Parteitag Forderung nach Urwahl von Kanzlerkandidaten

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  • 19. November 2019, 09:36 Uhr
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JU-Chef Kuban und CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer Bild: AFP

Vor dem CDU-Parteitag in Leipzig hat die Junge Union ihre Forderung nach einer Urwahl des Kanzlerkandidaten bekräftigt. 'Politik ist mit Köpfen verbunden - und da müssen wir Klarheit schaffen', sagte JU-Chef Tilman Kuban dem Berliner 'Tagesspiegel'.

Vor dem CDU-Parteitag in Leipzig hat die Junge Union (JU) ihre Forderung nach einer Urwahl des Kanzlerkandidaten bekräftigt. "Politik ist mit Köpfen verbunden - und da müssen wir Klarheit schaffen", sagte JU-Chef Tilman Kuban dem Berliner "Tagesspiegel" vom Dienstag. Ansonsten würden die Wähler verunsichert. Die Junge Union hatte im Oktober beschlossen, dass der nächste Kanzlerkandidat per Urwahl bestimmt werden soll. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer lehnt dies ab.

Der CDU-Bundesparteitag beginnt am Freitag in Leipzig. Die Junge Union will den Parteitag über ihren Antrag auf Urwahl abstimmen lassen. Die CSU hatte ihrerseits auf einem Parteitag im Oktober einen entsprechenden Antrag der Nachwuchsorganisation abgelehnt. Parteichef Markus Söder hatte das Urwahlverfahren als nachteilig für die CSU bezeichnet.

JU-Chef Kuban warnte zugleich vor einem Ende der schwarzen Null. Das sei ungerecht gegenüber den kommenden Generationen. "Das ist für uns eine rote Linie", sagte er dem "Tagesspiegel". Zuvor hatte die Kandidatin für den SPD-Vorsitz, Saskia Esken, als Bedingung für den Fortbestand der GroKo eine Abkehr von der schwarzen Null genannt.

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