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Digitalverband warnt vor Fachkräftemangel als "Bremsklotz" für die Wirtschaft

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Digitalverband warnt vor Fachkräftemangel als "Bremsklotz" Bild: AFP

Vor dem Fachkräfteeinwanderungsgipfel im Kanzleramt am Montag in Berlin hat der Digitalverband Bitkom ein offensiveres Werben 'um die besten Köpfe auf der ganzen Welt' gefordert. Das Fachkräfteproblem sei 'der Bremsklotz der deutschen Wirtschaft'.

Vor dem Fachkräfteeinwanderungsgipfel im Kanzleramt am Montag in Berlin hat der Digitalverband Bitkom ein offensiveres Werben "um die besten Köpfe auf der ganzen Welt" gefordert. "Das Fachkräfteproblem ist der Bremsklotz der deutschen Wirtschaft", erklärte Verbandspräsident Achim Berg am Sonntag. "Hunderttausende Stellen können nicht besetzt werden - darunter allein 124.000 lukrative IT-Jobs in allen Branchen."

Neben Bildung sei die qualifizierte Zuwanderung der Schlüssel, diesen Bremsklotz zu lösen. "Wir müssen uns intensiv um die besten Köpfe auf der ganzen Welt bemühen, mit allem, was dazugehört", forderte Berg. "Wir müssen sie und ihre Familien bei uns willkommen heißen. Denn wir sind auf diese Spezialisten sehr viel mehr angewiesen als sie auf uns."

Der Verband schlug deshalb vor, das Anfang März in Kraft tretende Fachkräfteeinwanderungsgesetz nachzubessern. "Das Verfahren zur Erteilung des Aufenthaltstitels, um eine Beschäftigung auszuüben, sollte möglichst vollständig digitalisiert werden", erklärte der Bitkom-Präsident. Bei IT-Spezialisten sollte zudem nicht nur in begründeten Einzelfällen, sondern als Regelfall auf den Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse verzichtet werden. "Während anderswo Handelsmauern hochgezogen werden, müssen wir Hindernisse abbauen und die Arme ausbreiten", forderte Berg.

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