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Opel will bis zu 2100 weitere Stellen durch Freiwilligenprogramm abbauen

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Opel-Chef Michael Lohscheller Bild: AFP

Opel will in Deutschland weitere Stellen abbauen. Ein entsprechendes 'Freiwilligenprogramm' wird 'in begrenztem Umfang von maximal 2100 Stellen' wieder geöffnet, wie der Autobauer am Dienstag mitteilte.

Opel will in Deutschland weitere Stellen abbauen. Ein entsprechendes "Freiwilligenprogramm" wird "in begrenztem Umfang von maximal 2100 Stellen" wieder geöffnet, wie der Autobauer am Dienstag mitteilte. Geschäftsleitung und Betriebsrat einigten sich demnach darauf, dass "Mitarbeiter bis einschließlich Jahrgang 1963" an den Standorten Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern mittels Abfindung oder Frühverrentung gehen sollen. "Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen einvernehmlich zustimmen", erklärte Opel.

Das beschlossene Maßnahmenpaket zur Zukunftssicherung sieht gleichzeitig vor, den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen um zwei Jahre zu verlängern - bis Juli 2025. Jungfacharbeiter in Ausbildung sollen laut Opel unbefristet übernommen werden. "Mit der Vereinbarung sorgen wir für eine weitere deutliche Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit", erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller. Außerdem gebe sie "unseren Mitarbeitern langfristige Sicherheit".

"Die Beschäftigten bei Opel dürfen nicht für die Fehler des Managements haften", kritisierte dagegen der wirtschaftspolitische Sprecher der Linken-Bundestagsfraktion, Klaus Ernst. "Selbst ein sozial verträglicher und im Einvernehmen mit der Gewerkschaft gestalteter Personalabbau wird die Zukunft des Konzerns nicht langfristig sichern."

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