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ZEW-Ökonom: Schwäche der Weltwirtschaft ist politikgemacht

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Mannheim - Der Wirtschaftswissenschaftler Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist der Ansicht, dass die gegenwärtige Schwäche der Weltwirtschaft maßgeblich politikgemacht und durch den Handelskonflikt zwischen China und den USA bedingt sei. Ein "populistischer Nationalismus", verstärkt von Staatschefs wie US-Präsident Donald Trump oder dem früheren italienischen Innenminister Matteo Salvini, würden "großen Schaden" anrichten, sagte Heinemann dem "Mannheimer Morgen" (Mittwochsausgabe).

Foren wie das Weltwirtschaftsforum in Davos würden allen Beteiligten deutlich machen, dass die Menschheit "gemeinsame globale Herausforderungen" bestehen müsse. "Es ist gut, dass es Formate gibt, wo nicht nur die Staatschefs, sondern auch die zweite Reihe miteinander diskutieren", so der ZEW-Ökonom weiter. Letztlich profitierten davon "internationale Verhandlungen aller Art, von Klima über Handel bis hin zu Sicherheit", sagte Heinemann.

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