Großbritannien

US-Außenminister Pompeo fordert von Palästinensern "Gegenangebot" zu Nahost-Plan

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US-Außenminister Mike Pompeo auf dem Weg nach London Bild: AFP

Als Reaktion auf die Ablehnung des Nahost-Plans der USA durch die Palästinenser hat US-Außenminister Pompeo diese zur Vorlage eines 'Gegenangebots' aufgefordert. Die palästinensischen Politiker könnten jederzeit 'ein Gegenangebot vorschlagen' sagte Pompeo.

Als Reaktion auf die Ablehnung des Nahost-Plans der USA durch die Palästinenser hat US-Außenminister Mike Pompeo diese zur Vorlage eines "Gegenangebots" aufgefordert. Die palästinensischen Politiker könnten jederzeit "ein Gegenangebot vorschlagen, wenn sie dies für angemessen" hielten, sagte Pompeo am Mittwoch während eines Flugs in Richtung Großbritannien zu Reportern. "Ich weiß, dass die Israelis bereit wären, sich hinzusetzen und auf der Grundlage der vom Präsidenten dargelegten Vision zu verhandeln", sagte Pompeo weiter.

Die Bedenken hinsichtlich des Nahost-Plans von US-Präsident Donald Trump kämen "von denselben Kritikern, die seit siebzig Jahren versagt" hätten, sagte der US-Außenminister.

Trump hatte am Dienstag im Beisein des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu seinen Nahost-Plan vorgestellt. Laut dem US-Präsidenten soll er eine "realistische Zwei-Staaten-Lösung" ermöglichen. Demnach soll Jerusalem "ungeteilte Hauptstadt" Israels sein. Zugleich stellte Trump den Palästinensern einen künftigen eigenen Staat in Aussicht. Er knüpfte dies aber an zahlreiche, für die Palästinenser harte Bedingungen. Die Palästinenser lehnten den Plan unmittelbar nach seiner Bekanntgabe ab.

Der britische Premierminister Boris Johnson, mit dem Pompeo am Donnerstag im Vorfeld des Brexit zusammentreffen wird, hatte Trumps Nahost-Plan am Dienstag als einer der Ersten gelobt. "Kein Friedensplan ist perfekt, aber dieser hat den Vorteil einer Zwei-Staaten-Lösung", erklärte er. Pompeo und Johnson wollen in London unter anderem über die künftigen Handelsbeziehungen der beiden Länder nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU verhandeln. Anschließend reist Pompeo weiter in die Ukraine.

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