Gewalt

Gedenken an Opfer des Schulmassakers von Parkland vor zwei Jahren

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Stilles Gedenken an die Opfer des Parkland-Massakers Bild: AFP

Zwei Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida haben Überlebende und Angehörige der Opfer gedacht. Familien und Mitschüler versammelten sich in der Nähe der High School, an der ein Angreifer 17 Menschen erschossen hatte.

Zwei Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida haben Überlebende und Angehörige der Opfer gedacht. Familien und Mitschüler hielten am Freitag eine Schweigeminute in der Nähe der Marjory Stoneman Douglas High School ab, an der ein Angreifer 17 Schüler und Schulmitarbeiter erschossen hatte.

Der Angriff in Parkland war eines der schlimmsten Schulmassaker in der US-Geschichte. Ein 19-jähriger ehemaliger Schüler war damals in das Gebäude eingedrungen und hatte um sich geschossen. Das Massaker führte zur Gründung der March for Our Lives-Bewegung für strengere Waffengesetze und US-weiten Protestaktionen. Ihre Forderungen nach einer Verschärfung des Waffenrechts scheiterten aber insbesondere an den Republikanern im Kongress.

Laut einer Zählung der Gruppe Gun Violence Archive gab es im vergangenen Jahr in den USA 417 Fälle von Schusswaffenangriffen mit mehreren Todesopfern.

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