China

IWF-Chefin: Coronavirus könnte Weltwirtschaft zwischenzeitlich hemmen

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IWF-Chefin Kristalina Georgieva Bild: AFP

Die Epidemie des neuartigen Coronavirus könnte nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) das Wachstum der Weltwirtschaft zwischenzeitlich hemmen. Das Wirtschaftswachstum könne wegen der Epidemie geringer ausfallen, der Rückgang liege aber nur im Bereich von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva am Sonntag beim Weltfrauenforum in Dubai. Wenn die Epidemie schnell unter Kontrolle gebracht werde, könne es nach einem schnellen Rückgang aber 'einen sehr schnellen Wiederaufschwung' geben.

Die Epidemie des neuartigen Coronavirus könnte nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) das Wachstum der Weltwirtschaft zwischenzeitlich hemmen. Das Wirtschaftswachstum könne wegen der Epidemie geringer ausfallen, der Rückgang liege aber nur im Bereich von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva am Sonntag beim Weltfrauenforum in Dubai. Wenn die Epidemie schnell unter Kontrolle gebracht werde, könne es nach einem schnellen Rückgang aber "einen sehr schnellen Wiederaufschwung" geben.

Vom neuartigen Coronavirus ist insbesondere die Wirtschaftsmacht China betroffen. Nach Behördenangaben infizierten sich dort seit Dezember rund 68.500 Menschen, 1665 Patienten starben. Umfangreiche Schutzmaßnahmen sorgten unter anderem für massive Produktionsausfälle in dem wichtigen Exportland zahlreicher Güter.

Georgieva warnte vor voreiligen Prognosen hinsichtlich der Auswirkungen des Virus. "Es gibt noch eine Menge Unsicherheit", sagte sie in Dubai. Es sei "zu früh", Voraussagen zu treffen, "weil wir noch nicht wirklich wissen, welcher Art dieses Virus ist".

Im Januar hatte der IWF seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft um 0,1 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent gesenkt.

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