Konjunktur

Deutsche Unternehmer trotz Coronavirus etwas optimistischer

Deutschlands Unternehmen haben sich im Februar noch unbeeindruckt von der Ausbreitung des Coronavirus gezeigt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Februar leicht von 96,0 Punkten auf 96,1 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut mitteilte.

Deutschlands Unternehmen haben sich im Februar noch unbeeindruckt von der Ausbreitung des Coronavirus gezeigt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Februar leicht von 96,0 Punkten auf 96,1 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut am Montag mitteilte. Zwar schätzten die Unternehmen ihre Lage demnach etwas schlechter ein. Sie blickten aber weniger pessimistisch auf die kommenden sechs Monate. 

"Die Umfrageergebnisse und andere Indikatoren deuten auf ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent im ersten Quartal" dieses Jahres hin, erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Für den Index befragt das Ifo-Institut monatlich rund 9000 Unternehmen. 

Im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Geschäftsklimaindex demnach zum dritten Mal in Folge. Dies sei auf "merklich weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen", erklärte das Ifo. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen demnach hingegen schlechter. Die Nachfrage und der Auftragsbestand hätten sich etwas erholt. 

Im Dienstleistungssektor ist der Indikator der Umfrage zufolge erneut rückläufig. Die Dienstleister sind demnach mit ihrer aktuellen Lage etwas weniger zufrieden. Sie blicken zudem skeptischer auf die kommenden Monate. 

Im Handel verschlechterte sich das Geschäftsklima ebenfalls, wie das Institut erklärte. Die zuletzt positiven Entwicklungen bei der aktuellen Lage und den Erwartungen hätten einen Dämpfer erhalten. Nur im Einzelhandel zeigt laut Ifo-Umfrage der Erwartungsindikator nach oben. 

Im Bauhauptgewerbe sank der Index erneut. Dies sei pessimistischeren Erwartungen der Baufirmen geschuldet, erklärte das Ifo. Ihre aktuelle Lage schätzten die Unternehmen aber wieder etwas besser ein.

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