Einzelhandel

Wie das Coronavirus das Einkaufsverhalten verändert

  • Andreas Reiners/wid
  • In UNTERNEHMEN
  • 3. April 2020, 10:36 Uhr
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wid Groß-Gerau - Onlineshopping ist in Zeiten des Coronavirus angesagt. Pixabay.com / HutchRock

Das Coronavirus verändert das Einkaufsverhalten. Denn durch die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie müssen viele Verbraucher zu Hause bleiben. Onlineshopping ist deshalb angesagt. Eine interessante Frage: Was wird in Zeiten der Coronakrise besonders gekauft? Das Vergleichsportal Check24 gibt Antworten.


Das Coronavirus verändert das Einkaufsverhalten. Denn durch die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie müssen viele Verbraucher zu Hause bleiben. Onlineshopping ist deshalb angesagt. Eine interessante Frage: Was wird in Zeiten der Coronakrise besonders gekauft? Das Vergleichsportal Check24 gibt Antworten.

Zurzeit besonders beliebt im Shoppingbereich bei Check24: Tischtennisplatten. Die Zahl der Bestellungen stieg um knapp 300 Prozent. Außerdem haben viele Kunden für Ersatz zum Gang ins Fitnessstudio gesorgt. Fitnessgeräte und Zubehör wie Hanteln, Schlingen- und Rollentrainer oder Gymnastikmatten verkauften sich dreimal so häufig wie sonst.

Es muss aber nicht nur sportlich sein. Auch Puzzles gingen dreimal häufiger über die virtuelle Ladentheke. E-Book-Reader verkauften sich um 130 Prozent besser und die Verkäufe von Konsolen und Videospielen stiegen um 76 Prozent. Auch bei Windeln, Kamera-Drohnen, Home-Office-Zubehör, Kinderspielzeug und Haarschneidegeräten gab es eine erhöhte Nachfrage.

Es gibt aber auch Verlierer der Krise: So verkaufte sich Reisezubehör wenig überraschend schlechter. Bei Koffer und Trolleys ging die Nachfrage um 43 Prozent zurück. Ähnliche Rückgänge der Bestellungen gab es bei Produkten für Outdoor-Aktivitäten wie Fußballbekleidung (minus 36 Prozent) oder Wanderequipment (minus 25 Prozent). Kindersitze fürs Auto wurden 26 Prozent weniger verkauft.

Übrigens: In der Zeit, in der Menschen vermehrt von zu Hause arbeiten und weniger vor die Tür gehen, verringerte sich auch die Nachfrage nach Körperpflegeprodukten.

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