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Ausgangssperre in Spanien wegen Corona-Krise bis Ende April verlängert

  • AFP
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  • 4. April 2020, 23:01 Uhr
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Polizist winkt Menschen in Ronda in ihren Häusern zu Bild: AFP

In dem von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffenen Spanien wird die Ausgangssperre für die Bevölkerung noch einmal verlängert. Regierungschef  Pedro Sánchez gab am Samstag im Fernsehen die Verlängerung um zwei Wochen bis zum 25. April bekannt.

In dem von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Spanien wird die Ausgangssperre für die Bevölkerung nochmals verlängert. Regierungschef Pedro Sánchez gab am Samstag im Fernsehen die Verlängerung um zwei Wochen bis zum 25. April bekannt. Das Kabinett werde am Dienstag dazu die Zustimmung des Parlaments beantragen. Notfallmaßnahmen und die Ausgangssperre gelten seit dem 14. März. In Griechenland sollen die Einschränkungen ebenfalls bis Ende April verlängert werden.

Spanien ist in Europa nach Italien das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land. Die Verlängerung der Ausgangssperre sei nötig, "damit sich unser Gesundheitssystem erholen kann", sagte Sánchez mit Blick auf die überfüllten Intensivstationen der Krankenhäuser.  

Immerhin gab es am Samstag einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Zahl der neuen Todesfälle in dem Land ging den zweiten Tag in Folge leicht zurück. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, starben am Vortag 809 Menschen an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. 

Zwei Tage zuvor waren es noch 950 Tote - ein trauriger Rekord an einem einzigen Tag in Spanien. Insgesamt starben in dem Land bislang mehr als 11.700 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion. 

Auch die Zahl der Neuinfektionen ging den Angaben zufolge mit rund 7000 leicht zurück. Insgesamt wurden in Spanien damit bislang knapp 125.000 Infektionen gemeldet. Mehr als 34.000 Menschen gelten inzwischen wieder als genesen. Besonders schlimm ist die Lage im Großraum Madrid. Dort gab es 40 Prozent aller Todesfälle und 29 Prozent aller Infektionen. An zweiter Stelle folgt Katalonien.

Auch in Griechenland bleiben die wegen der Pandemie verhängten Ausgangsbeschränkungen vorerst bestehen. Die Maßnahmen werden um drei Wochen bis zum 27. April verlängert, wie die Regierung am Samstag mitteilte. 

"Vor uns liegen schwierige Wochen. Wenn wir in unseren Anstrengungen nachlassen, wird das Virus uns zerstören", sagte Vize-Zivilschutzminister Nikos Hardalias. n Griechenland wurden bislang 1673 Corona-Fälle registriert. 68 Infizierte starben.

Die Regierung warnte die Bürger mit Blick auf das orthodoxe Osterfest Mitte April davor, das wegen der Corona-Krise geltenden Reiseregeln zu ignorieren. Die Inseln sind für Besucher gesperrt. Auch Ausflüge aufs Land sind verboten. 

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