Finanzen

Gründe für Unternehmen, Bitcoin zu akzeptieren

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@ annca (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Aktuell scheint es kaum möglich eine Zeit nach Corona zu definieren. Dennoch dreht sich die Welt selbstverständlich weiter und auch im Anschluss an die Krise werden Menschen wieder vermehrt einkaufen.

Insofern ist es nur sinnvoll, sich als Unternehmer am besten schon heute Gedanken darum zu machen, die Kryptowährung als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Schließlich ist Bitcoin nicht nur im privaten Sektor äußerst beliebt. Ebenfalls institutionelle Anbieter sind begeistert.

Die virtuellen Währungen wie Bitcon, Ripple, Ethereum und andere sind ständig in der Presse. Mal steigt der Bitcoin Kurs rasant an und ein anderes Mal wird über die Kryptobörsen spekuliert. Selbst in den sozialen Medien finden sich immer wieder Themen rund um Blockchain und Co. Kein Wunder, denn immer mehr Menschen informieren sich, wie man Bitcoin günstig kaufen, lagern und handeln kann. Hinzukommen all die Personen, die in der Kryptowährung ein Spekulationsobjekt sehen oder diese als Kapitalanlage definieren.

Großer Vorteil der digitalen Währung ist ihre dezentrale Struktur. Damit macht sie Intermediäre, wie etwa Banken, schlicht überflüssig. Hinzukommt die schnelle Transaktionsgeschwindigkeit sowie die Sicherheit, die aufgrund der Blockchain-Basis gegeben ist. In diesen Eigenschaften zeigt sich bereits das Potenzial, das die Kryptowährung ebenfalls im Unternehmensbereich mit sich bringt. Voraussetzung ist dabei allerdings, dass sich das System auch weiterhin flächendeckend durchsetzt. Während die Ausbreitung der Zahlungsweise mit der virtuellen Währung noch stockt, sieht das in den Vereinigten Staaten von Amerika schon anders aus. Doch welche Aussichten bieten sich mit der Einbindung von Bitcoin als Zahlungsoption?

Kosten einsparen

Das System, welches Bitcoin zugrunde liegt, basiert auf der Transaktion zweier Parteien – also dem Verkäufer und dem Käufer. Die Abwicklung geschieht ohne Dritte, wie etwa Banken. Letztere kosten nicht nur Zeit, sondern ebenfalls Geld und die Kryptowährung zeigt, dass es diese eigentlich nicht braucht. Somit sind die Kosten deutlich niedriger, wenn der Zahlungsverkehr digital abgewickelt wird, ohne, dass noch jemand dazwischen sitzt.

Zeitersparnis

Die Bezahlung mit Bitcoin ist in Augenblicken durchgeführt. Im Gegensatz zur klassischen Überweisung ist das Geld umgehend gutgeschrieben. Das erhöht den „Cash Flow“ und bringt dem Unternehmen mehr Sicherheit und Flexibilität. Zudem ist eine Rückbelastung ausgeschlossen, was die Liquidität deutlich verbessert und ebenso die Planung vereinfacht.

Datenschutz und Sicherheit

Gerade in der modernen Welt, in der der Kunde immer gläserner wird und überall Spuren sowie Daten hinterlässt, ist Bitcoin eine willkommene Alternative. Denn es sind bei der Ausführung von Transaktionen weniger Finanzdaten notwendig. Somit können diese auch nicht gestohlen werden. Damit hat die Blockchain klare Vorteile im Gegensatz zu den Problemen mit dem Umgang sensibler Daten bei Finanzunternehmen, Datenskandalen sowie Datenklau.

Erweitern der Kundenbindung

Aktuell sind die Unternehmen hierzulande, die Bitcoin als Zahlungsmittel anbieten, noch übersichtlich. Das wird sich aller Voraussicht nach aber in den kommenden Monaten und Jahren stark wandeln. Somit ist es heute etwas Besonderes, die Kryptowährung als Zahlungsart anzubieten. Dies kann sich durchaus positiv auf die Kunden sowie das Image auswirken. Zudem erschließt sich der Unternehmer eine ganz neue Zielgruppe, die für seine Angebote interessant wird. Doch vor allem die Menschen, die bereits mit Bitcoin handeln und damit bezahlen, werden es folglich sein, die die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen werden. Und diese Gruppe der Personen wächst nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

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