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5 Tipps für soziale Kontakte im Homeoffice

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@ Alexandra_Koch (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Für viele Menschen spielen Sozialkontakte eine zentrale Rolle im Leben. In Corona-Zeiten ist Homeoffice angesagt und allerlei persönliche Treffen fallen aus. Der Mangel an Kontakten kann zur Belastung werden. Hier gibt es Tipps, wie sich soziale Kontakte trotz Homeoffice aufrechterhalten lassen.

Nicht Abschottung, sondern virtuelle Begegnung

Rund 20 Prozent der unter 35-Jährigen fühlen sich aufgrund der coronabedingten Beschränkungen einsam. Das geht aus einer europaweiten Umfrage unter 85.000 Menschen hervor, die von der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound), einer Agentur der Europäischen Union, kürzlich durchgeführt wurde. Nun werden die ersten Corona-Beschränkungen gelockert, obwohl die Pandemie noch nicht vorbei ist. In einigen Bundesländern sind Treffen mit Mitgliedern eines anderen Haushalts gestattet, andernorts öffnen Fitnessstudios, Friseursalons und Restaurants. Die neue Lockerheit gilt nicht uneingeschränkt, denn weiterhin heißt es: Abstand halten, Körperkontakt meiden und Mund-Nasen-Schutz tragen. Sozialkontakte wie vor Corona können die neuen Freiheiten nicht kompensieren. Da kann zum Glück die moderne Kommunikationstechnologie aushelfen.

5 Tipps für soziale Kontakte im Homeoffice

Bis auf Weiteres heißt es: Sozialkontakte minimieren, um die Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Für das Telefon und Internet gelten die Beschränkungen glücklicherweise nicht. Mit folgenden Tipps lassen sich Einsamkeit und Einöde in Zeiten von Homeoffice und Lockdown vertreiben.

-Austausch mit Kollegen verstärken. Wer gerade im Homeoffice arbeitet und die Kollegen deshalb nicht wie gewohnt zu Gesicht bekommt, sollte verstärkt den Kontakt zum Kollegenkreis suchen. Der Kontakt muss nicht zwingend mit der Arbeit zu tun haben, denkbar ist auch eine Happy Hour kurz vor Feierabend am Freitag, bei der alle locker plaudern können. Das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl als Team und vertreibt die Einsamkeit.

-Kontakt mit den Liebsten intensivieren. Jetzt ist die ideale Zeit, um mehr Zeit mit Freunden und Familienmitgliedern, mit denen man zusammenlebt oder die man schon länger nicht gesehen hat, zu verbringen - sei es im echten Leben oder virtuell.

-Gleichgesinnte suchen. Im Internet gibt es Communities für praktisch jedes Hobby. Als Beispiel: Spielen bereitet vielen Menschen Freude, seien es die Sims, FIFA 20 oder Fortnite. Auf der Streaming-Plattform Twitch kann man seine Spielsessions live streamen oder bei anderen Gamern zusehen. Der Kontakt wird durch die integrierte Chat-Funktion bereichert.

-Virtuelle Dates abhalten. Dank Corona lässt sich nicht wie früher flirten, verabreden und verlieben. Dates haben kann man virtuell trotzdem. Potenzielle Kandidaten und Kandidatinnen gibt es beispielsweise auf Best-Matchmaking.com.

-Selbsthilfegruppe finden. Wer Schwierigkeiten mit Suchtmitteln hat oder durch die Pandemie Probleme mit der seelischen Gesundheit erlebt, kann an Online-Meetings von Selbsthilfegruppen teilnehmen. Sie werden derzeit unter anderem von "Alcoholics Anonymous" oder "Narcotics Anonymous" online angeboten und bieten Betroffenen Austausch auf Augenhöhe und Rückhalt in der Gruppe.

Tipp: In Zeiten von Corona plagen viele Menschen Ungewissheit, Angst und Sorgen. Es ist sinnvoll, ab und an über diese quälenden Gedanken zu reden, aber man sollte Negativ-Themen nicht zu viel Raum einräumen oder gar Unbekannte damit belasten. Ideal ist es, bewusst einen sorgenfreien Raum zu schaffen, wenn man neue Kontakte knüpft oder den Kontakt im Homeoffice mit Kollegen oder mit den Liebsten intensiviert.

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