Pandemie

Trump: 100.000 Corona-Todesfälle in den USA sind "trauriger Meilenstein"

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US-Präsident Donald Trump Bild: AFP

Präsident Donald Trump hat die nunmehr 100.000 Corona-Todesfälle in den USA als 'sehr traurigen Meilenstein' bezeichnet. Trump äußerte sich erst 16 Stunden nachdem die Johns-Hopkins-Universität das Überschreiten der Marke von 100.000 gemeldet hatte.

Präsident Donald Trump hat die nunmehr 100.000 Corona-Todesfälle in den USA als "sehr traurigen Meilenstein" bezeichnet. Er sprach den Hinterbliebenen der Verstorbenen am Donnerstag im Onlinedienst Twitter sein "tief empfundenes Mitgefühl" aus. Trump äußerte sich erst 16 Stunden nachdem die Johns-Hopkins-Universität das Überschreiten der Marke von 100.000 Opfern gemeldet hatte. Für sein anfängliches Schweigen wurde er scharf kritisiert worden.

Die Johns-Hopkins-Universität hatte am Mittwochabend mitgeteilt, dass die Zahl der Todesopfer durch die Coronavirus-Pandemie in den USA nun bei über 100.000 liege. Die Zahl der registrierten Infektionsfälle stieg auf rund 1,7 Millionen.

Die USA sind das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land weltweit. Für seinen Umgang mit der Epidemie war Trump immer wieder kritisiert worden. Er hatte zwar wiederholt erklärt, jeder Corona-Todesfall sei tragisch. Ihm wurde jedoch vorgeworfen, sich mehr um die Wirtschaft des Landes zu sorgen als um die zehntausenden betroffenen Familien.

Während am Mittwoch viele US-Politiker angesichts der jüngsten Entwicklung der Todeszahlen ihr Beileid und ihre Betroffenheit ausdrückten, twitterte Trump über andere Themen. Insgesamt veröffentlichte er mehr als 40 Beiträge in Online-Netzwerken, bevor er sich zu den 100.000 Corona-Toten äußerte.

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