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Augenarzt für Zweibrücken: Was ist eine Makuladegeneration?

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Augenarzt für Zweibrücken: Was ist eine Makuladegeneration?

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ZWEIBRÜCKEN. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für die sogenannte altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Worum handelt es sich bei diesem Augenleiden? Die Augenerkrankung tritt gehäuft ab dem 55. Lebensjahr auf und ist in den westlichen Industriestaaten die häufigste Ursache für eine Erblindung im höheren Lebensalter. Charakteristisch für die AMD sind ein schmerzloser Verlauf und zunehmende Probleme beim Lesen. Die Patienten sehen auf einem Foto beispielsweise verbogene oder verzerrte Linien. Worte sind verschwommen oder erscheinen schattiert. Die Farbintensität kann abnehmen. All das sind Anzeichen für eine Beeinträchtigung der zentralen Sehschärfe, dem Hauptsymptom der Makuladegeneration. Die Augenmedizin unterscheidet hier hauptsächlich zwischen zwei Varianten: der "trockenen" und der "feuchten" AMD.

Patienten-Frage aus Zweibrücken: Worin unterscheiden sich trockene und feuchte Makuladegeneration?

Die trockene Makuladegeneration ist mit einem Anteil von 85% die häufigste AMD-Variante und zeichnet sich durch einen fortschreitenden Verlust der lichtempfindlichen Zellen der Netzhaut aus. Das hat zur Folge, dass das Sehvermögen der Betroffenen immer mehr nachlässt. Die Lesefähigkeit bleibt jedoch noch vergleichsweise lange erhalten. Komplizierter ist der Verlauf bei der mit 15% aller Fälle deutlich seltener auftretenden, feuchten AMD. Bei dieser Variante wuchern krankhafte Blutgefäße in die Netzhaut. Dadurch kann Flüssigkeit austreten und die Nervenschicht beschädigen. Der Sehverlust verstärkt sich schnell und reicht von verbogen erscheinenden Linien bis zu Flecken auf dem ganzen zentralen Sehfeld. Deshalb ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen, rät Dr. Michael Butscher vom Augenzentrum Südwestpfalz.

Augenarzt empfiehlt Patienten mit Makuladegeneration in Zweibrücken frühzeitige Behandlung

Je länger Patienten mit Makuladegeneration mit der Behandlung warten, umso weiter schreitet die Erkrankung fort. Je weiter der Sehverlust fortgeschritten ist, desto schwieriger ist es, die ursprünglich vorhandene Sehkraft zurückzubringen. Der zunehmende Sehverlust geht mit einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität einher, denn viele Tätigkeiten des Alltags fallen immer schwerer: Lesen, Fernsehen, Autofahren, selbst das Erkennen bekannter Gesichter wird häufig zum Problem. Um das zu verhindern, muss die Krankheit möglichst frühzeitig erkannt werden. Der Berufsverband der Augenärzte (BVA) rät Personen ab dem 60. Lebensjahr, eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung bei ihrem Augenarzt wahrzunehmen und ihm beginnende Probleme sofort zu schildern. Eine frühzeitige Diagnose ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche, nachhaltige Behandlung, betont auch Augenarzt Dr. Attila Osvald. Der Mediziner behandelt zusammen mit seinem Kollegen Dr. Michael Butscher im Augenzentrum Südwestpfalz regelmäßig Patienten mit AMD.

Pressekontakt
Augenzentrum Südwestpfalz
Dr. med. Attila Osvald
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