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Studie: Arbeitgeber geben 1,6 Milliarden mehr für Lohnfortzahlung aus

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Behandlung eines Coronavirus-Patienten in Magdeburg Bild: AFP

Wegen des sprunghaften Anstiegs der Krankenzahlen in der Corona-Krise müssen die Arbeitgeber laut einer Studie im laufenden Jahr voraussichtlich rund 1,6 Milliarden Euro zusätzlich für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgeben.

Wegen des sprunghaften Anstiegs der Krankenzahlen in der Corona-Krise müssen die Arbeitgeber laut einer Studie im laufenden Jahr voraussichtlich rund 1,6 Milliarden Euro zusätzlich für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgeben. Zum Jahresende drohten damit die Kosten der Entgeltfortzahlung bei Krankheit auf insgesamt knapp 69 Milliarden Euro zu steigen, zitiert die Düsseldorfer "Rheinische Post" in ihrer Mittwochsausgabe aus der Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Das Institut führt demnach den außergewöhnlich starken Anstieg des Krankenstandes vor allem auf die vom 9. März bis Ende Mai geltende Sonderregelung zurück, wonach Krankschreibungen lediglich nach Telefonat und ohne Arztbesuch möglich waren. Der Anteil der krankgemeldeten Arbeitnehmer schnellte im März laut einer Erhebung der Techniker Krankenkasse (TK) auf 6,84 Prozent und damit den höchsten Wert seit 20 Jahren hoch. Im vergangenen Jahr lag das Jahreshoch beim Krankenstand noch bei 5,30 Prozent.

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