Arbeit

Staat zahlte für sogenanntes Aufstiegs-Bafög im vorigen Jahr 694 Millionen Euro

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Bundesbildungsminister Anja Karliczek (CDU) Bild: AFP

Die vom Staat bereitgestellte Förderung durch das sogenannte Aufstiegs-Bafög ist im vergangenen Jahr um 4,2 Prozent auf 694 Millionen Euro gestiegen. Das waren 28 Millionen Euro mehr als 2018, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Die vom Staat bereitgestellte Förderung durch das sogenannte Aufstiegs-Bafög ist im vergangenen Jahr um 4,2 Prozent auf 694 Millionen Euro gestiegen. Das waren 28 Millionen Euro mehr als 2018, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Anzahl der Geförderten blieb dabei mit 167.000 etwa gleich. 37,7 Prozent davon waren Frauen.

Über das Aufstiegs-Bafög beteiligt sich der Staat an den Kosten von beruflichen Schulungsmaßnahmen, etwa wenn Arbeitnehmer sich zu staatlich anerkannten oder geprüften Fachkräften weiterbilden. Bei geförderten Frauen war der mit Abstand am häufigsten angestrebte Abschluss der der staatlich geprüften Erzieherin, bei Männern war es der Industriemeister Metall.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) erklärte am Dienstag in Berlin, Deutschland brauche Berufsaufsteiger. Sie seien "eine wichtige Stütze der Wirtschaft des Innovationslands Deutschland", betonte die Ministerin. Zugleich würden viele Menschen, die sich um eine Weiterbildung bemühten, auch bei der Bewältigung der Corona-Krise helfen. Viele arbeiteten in Sozial- oder Gesundheitsberufen, in der Landwirtschaft, im Handel oder auch in technischen Bereichen.

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