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Wall Street schließt Quartal mit Rekordzuwächsen ab

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Die Börse an der New Yorker Wall Street Bild: AFP

Trotz der Corona-Krise hat die New Yorker Börse ihre höchsten Quartalszuwächse seit Jahrzehnten erzielt. Im zweiten Jahresquartal stieg der Leitindex Dow Jones um 18 Prozent - sein höchster Quartalszuwachs seit 1987.

Trotz der Corona-Krise hat die New Yorker Börse ihre höchsten Quartalszuwächse seit Jahrzehnten erzielt. Am letzten Handelstag des zweiten Quartals schloss der Leitindex Dow Jones am Dienstag mit einem Tagesplus von 0,84 Prozent bei 25.812,88 Punkten. Über das gesamte Quartal hinweg stieg der Dow Jones um 18 Prozent - sein höchster Quartalszuwachs seit 1987.

Der Technologieindex Nasdaq schloss bei 10.058,77 Punkten. Dies waren 1,87 Prozent mehr als am Vortag und 31 Prozent mehr als zu Quartalsbeginn. Damit erzielte der Index seinen höchsten Quartalsanstieg seit 1999. Der S&-P-Index schloss mit einem Tagesplus von 1,54 Prozent bei 3.100,29 Punkten. Im gesamten Quartal legte dieser Index um fast 20 Prozent zu - sein höchster Quartalszuwachs seit 1998.

Zum Ende des ersten Quartals waren die US-Börsenwerte wegen der weitgehenden Lähmung des Wirtschaftslebens infolge der Corona-Pandemie auf Rekord-Tiefstände abgesackt. Die spätere Lockerung der Restriktionen in den USA beflügelte dann den Optimismus an den Finanzmärkten. 

Dieser Optimismus wurde zuletzt auch nicht dadurch getrübt, dass die Rate der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in einigen Teilen der USA wieder deutlich zunahm und an manchen Orten erneut Restriktionen des öffentlichen Lebens erlassen wurden. An den Finanzmärkten herrsche die Erwartung, dass die Kurve der Infektionszahlen wieder abgeflacht werden könne, ohne dass eine neue Periode des allgemeinen Lockdown nötig sei, erläuterte der Analyst Patrick O'Hare von Briefing.com.

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