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Jugendliche sind pro Woche 71,5 Stunden im Netz

  • Rudolf Huber/wid
  • In UNTERNEHMEN
  • 3. Juli 2020, 12:09 Uhr
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wid Groß-Gerau - Volles Programm: Jugendliche sind aktuell 71,5 Stunden pro Woche im WWW unterwegs. StartupStockFotos / pixabay.com

Diese Entwicklung war zwar wegen Corona zu erwarten - aber nicht in dieser Deutlichkeit: Die Internet-Nutzung unter Jugendlichen ist im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent gestiegen. Das zeigt die im April und Mai 2020 durchgeführte Postbank Jugend-Digitalstudie. Konkret sind Teenager aktuell 71,5 Stunden pro Woche im WWW unterwegs.


Diese Entwicklung war zwar wegen Corona zu erwarten - aber nicht in dieser Deutlichkeit: Die Internet-Nutzung unter Jugendlichen ist im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent gestiegen. Das zeigt die im April und Mai 2020 durchgeführte Postbank Jugend-Digitalstudie. Konkret sind Teenager aktuell 71,5 Stunden pro Woche im WWW unterwegs. 2019 waren es noch 58 Stunden.

Fast alle Jugendlichen (97 Prozent) nutzen ihr Smartphone, um damit im Netz zu surfen - im Durchschnitt bringen sie es damit auf 41 Stunden pro Woche. Mit Laptop oder Desktop-PC sind sie im Schnitt gut 21 Stunden pro Woche im Internet, im Vorjahr waren es nur rund 14 Stunden. Das ist ein Anstieg um knapp 50 Prozent. Auch Spielekonsolen wie die Playstation stehen bei Teenagern hoch im Kurs - mehr als jeder Dritte vertreibt sich mit Gaming die Zeit.

In der Corona-Krise waren Home-Schooling und Online-Unterricht wochenlang Alltag. Deswegen hat sich vor allem die schulische sowie die berufliche Nutzung von Laptops im Vergleich zu 2019 nahezu verdoppelt und liegt jetzt bei 1,3 Stunden täglich. Aber auch Smartphones, Desktop-PCs sowie Tablets werden häufiger für schulische und berufliche Zwecke genutzt als noch vor einem Jahr.

"Bereits vor Corona haben Teenager einen erheblichen Teil ihrer Freizeit digital verbracht, vor allem mit ihrem Smartphone", sagt Thomas Brosch, Chief Digital Officer der Postbank. "Durch die Krise ist nun auch der Bildungsbereich hinzugekommen und Home-Schooling sowie Fernunterricht lassen die Bildschirmzeit der Jugendlichen nochmals anwachsen."

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