Regierung

Giffey bezeichnet Gleichstellungsstrategie als "Meilenstein"

  • AFP
  • In POLITIK
  • 8. Juli 2020, 02:56 Uhr
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Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) Bild: AFP

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat die geplante Strategie zur Gleichstellung von Frauen und Männern als 'Meilenstein' bezeichnet. Der Plan setze 'Maßstäbe für das Regierungshandeln'. Das Kabinett befasst sich am Mittwoch mit der Strategie.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat die geplante nationale Strategie zur Gleichstellung von Frauen und Männern als "Meilenstein" bezeichnet. Die von ihr ausgearbeitete Strategie setze "Maßstäbe für das Regierungshandeln und auch für weitere Legislaturperioden", sagte Giffey der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe).

Das Bundeskabinett befasst sich am Mittwochvormittag (09.30) mit der Vorlage Giffeys. Es handelt sich um die erste ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie einer Bundesregierung überhaupt. Darin werden Ziele der gesamten Regierung für die Gleichstellung von Frauen und Männern festgelegt.

Eines der in der Strategie genannten Ziele ist die Entgeltgleichheit. "Über 20 Prozent Lohnlücke führt zu mehr als 50 Prozent Rentenlücke zwischen Frauen und Männern", sagte Giffey in dem Interview. Das Schließen dieser Lücken könne nur gelingen, wenn das Arbeits- und das Wirtschaftsministerium gezielt daran arbeiteten, Gleichstellung zu verwirklichen. 

Erst am Dienstag hatte sich die große Koalition auf die Gründung einer Bundesstiftung zur Gleichstellung geeinigt. Die Union und die SPD wollen damit ein Vorhaben aus ihrem Koalitionsvertrag umsetzen.  

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