Berlin

Mordprozess nach Messerattacke auf Fritz von Weizsäcker könnte am Mittwoch enden

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Justitia Bild: AFP

Der Mordprozess nach dem tödlichen Messerangriff auf den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker könnte am Mittwoch zu Ende gehen. Die Verteidigung des 57-jährigen Angeklagten sowie die Staatsanwaltschaft müssen noch plädieren.

Der Mordprozess nach dem tödlichen Messerangriff auf den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker könnte am Mittwoch (09.30 Uhr) zu Ende gehen. Die Verteidigung des 57-jährigen Angeklagten sowie die Staatsanwaltschaft müssen noch plädieren, außerdem steht Gregor S. das letzte Wort zu. Womöglich wird danach bereits ein Urteil verkündet. S. gibt für den Angriff vom 19. November 2019 jahrelangen Hass auf den Ex-Bundespräsidenten und Vater des Opfers, Richard von Weizsäcker, an.

S. stach seinem Geständnis und den Ermittlungen zufolge gegen Ende eines Vortrags des Mediziners im Berliner Schlossparkklinikum mit einem Messer auf Fritz von Weizsäcker ein. Bei der Tat war ein Polizeibeamter eingeschritten, der privat unter den Zuhörern der Veranstaltung war. Auf ihn stach S. ebenfalls ein. Bei einer Verurteilung kommt auch die Unterbringung in der Psychiatrie in Betracht.

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