Gesundheit

Immunsystem natürlich stärken: So geht's

  • Rudolf Huber/mp
  • In GESUNDHEIT
  • 15. September 2020, 12:09 Uhr
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mp Groß-Gerau - Ein gut funktionierendes Immunsystem ist unerlässlich im Kampf gegen Krankheitserreger. detailblick-foto / AdobeStock

Ein gut funktionierendes Immunsystem ist unerlässlich im Kampf gegen Krankheitserreger. Die folgenden Tipps können dabei helfen, unsere körpereigene Abwehr von innen und außen zu stärken.


Ein gut funktionierendes Immunsystem ist unerlässlich im Kampf gegen Krankheitserreger. Die folgenden Tipps können dabei helfen, unsere körpereigene Abwehr von innen und außen zu stärken.

Vitamine und Mineralstoffe:
Bewährte Helfer im Kampf gegen Infekte sind Vitamin C und Zink. Auch Vitamin D kann das Immunsystem unterstützen. Es aktiviert die sogenannten Killerzellen, spezielle Zellen der Immunabwehr, die gegen Krankheitserreger wirken.

Gesunde Darmflora:
Unser Darm wird natürlicherweise von Mikroorganismen wie Laktobazillen und Bifidobakterien besiedelt. Diese sogenannten probiotischen Bakterien kommen auch in Lebensmitteln wie Joghurt oder Sauerkraut vor. Im Darm sorgen sie für ein gesundes Bakteriengleichgewicht. Das ist wichtig für ein starkes Immunsystem.

Hefe-Beta-Glucane:
Beta-Glucane sind spezielle Kohlenhydrate, die in den Zellwänden von Pflanzen, Getreide, Hefen und Pilzen vorkommen. Sie können auch in Form von Mikronährstoffpräparaten eingenommen werden. Hefe-Beta-Glucane können das Immunsystem "trainieren" und dadurch die körpereigene Abwehr von Infekten verbessern. So zeigt zum Beispiel eine Studie, dass Marathonläufer durch die Einnahme von Hefe-Beta-Glucanen seltener unter Infekten der oberen Atemwege litten als Marathonläufer, die keine Hefe-Beta-Glucane einnahmen. Mehr Infos unter www.vitamindoctor.com/Immunsystem

Händewaschen:
Egal ob am Türgriff, Einkaufswagen oder auf dem Smartphone: Unsere Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt. Deshalb sollten wir sie mehrmals täglich mit warmem Wasser und Seife gründlich waschen. Vermeiden Sie es außerdem, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.

Regelmäßig lüften:
Mit unserer Atemluft stoßen wir winzige Partikel aus, die in der Luft schweben. In diesen sogenannten Aerosolen können auch Viren enthalten sein, die von uns und unseren Mitmenschen eingeatmet werden können. Regelmäßiges Lüften - am besten mehrmals täglich für jeweils fünf Minuten bei weit geöffneten Fenstern - sorgt für einen gesunden Luftaustausch.

Ausreichen trinken:
Heizungsluft hält uns schön warm. Leider trocknet sie aber auch die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum aus. Die natürliche Barriere für Viren und Bakterien wird geschwächt. Um die Schleimhäute feucht zu halten, am besten täglich mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken.

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