Politik

Suding begrüßt Diskussion um mögliche FDP-Doppelspitze

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  • 16. September 2020, 00:21 Uhr
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FDP-Vizechefin Katja Suding Bild: AFP

In der FDP wird über ein mögliches künftiges Tandem an der Parteispitze diskutiert. Die Debatte 'darf man führen', betonte Parteivize Katja Suding. Der Parteivorsitzende Christian Lindner werde sich nicht gegen eine Doppelspitze sperren, sagte sie.

In der FDP wird zunehmend über ein mögliches künftiges Tandem an der Parteispitze diskutiert. "Die Diskussion kann man führen, die darf man führen", sagte die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Suding dem Nachrichtenportal "The Pioneer" in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Sie griff damit einen Vorschlag von FDP-Vorstandsmitglied Lencke Wischhusen auf. Diese hatte angeregt, Parteichef Christian Lindner im Vorsitzendenamt eine Frau an die Seite zu stellen.

"Wir haben so viel zu tun. Die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, darüber kann man reden", betonte Suding. Lindner werde sich gegen eine Doppelspitze "nicht sperren, ganz im Gegenteil", sagte sie voraus.

Es müsse "dann aber auch Kandidatinnen und Kandidaten geben, die das machen wollen", sagte Suding zum möglichen Führungstandem. Die Politikerin aus Hamburg - die auch Lindners Stellvertreterin an der Spitze der Bundestagsfraktion ist - hatte selber kürzlich angekündigt, sich kommendes Jahr aus der Politik zurückziehen zu wollen.

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