Soziales

Linke: Nullrunde bei Renten im nächsten Jahr muss verhindert werden

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Rentner in Schönebeck Bild: AFP

Die Linkspartei plädiert dafür, eine durch die Corona-Krise bedingte Nullrunde bei den Renten im nächsten Jahr zu verhindern. Die Krise dürfe nicht dazu führen, dass sich die Lage von Rentnern verschlechtere, sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch.

Die Linkspartei plädiert dafür, eine durch die Corona-Krise bedingte Nullrunde bei den Renten im kommenden Jahr zu verhindern. Die Krise dürfe nicht dazu führen, "dass sich die Situation für Rentnerinnen und Rentner verschlechtert", sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Schon heute liege jede zweite gesetzliche Rente unter 1000 Euro netto.

Die Deutsche Rentenversicherung geht den Funke-Blättern zufolge wegen der aktuellen Rezession davon aus, dass im kommenden Jahr eine Steigerung der Bezüge im Westen Deutschlands komplett ausfallen wird. Im Osten kann es demnach voraussichtlich ein kleines Plus von 0,7 Prozent geben. Die Rentenerhöhung bemisst sich jeweils an der konjunkturellen Entwicklung des Vorjahrs. Anfang Juli waren die Renten im Westen um 3,45 Prozent und im Osten um 4,2 Prozent gestiegen.

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